Gegen Ende der Olympischen Spiele wagen sich die Ski-Mountaineering-Cracks auf die Pista Stelvio – im Vergleich zu den Alpin-Athleten aber nicht nur runter, sondern auch rauf. Bei der Premiere stehen in Bormio insgesamt 3 Wettkämpfe auf dem Programm. Am Donnerstag messen sich die Frauen und Männer jeweils im Sprint, am Samstag folgt die Mixed-Staffel.
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Bild 1 von 6. Zuerst geht's aufwärts. Mit Fellen unter den Ski kämpfen sich die Mountaineer-Cracks den Hang hinauf. Bildquelle: IMAGO ABACAPRESS.
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Bild 2 von 6. Die erste Wechselzone. Hier werden die Ski abgeschnallt und für die Tragepassage am Rucksack fixiert. Bildquelle: IMAGO / ABACAPRESS.
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Bild 3 von 6. Die Tragepassage. Zu Fuss geht es steil weiter – die Ski sind geschultert, die Stöcke bleiben im Einsatz. Bildquelle: IMAGO / IPA Sport.
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Bild 4 von 6. Zurück auf den Ski. Nach dem Tragen werden die Ski wieder angeschnallt – und der letzte Aufstieg beginnt. Bildquelle: IMAGO / IPA Sport.
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Bild 5 von 6. Weg mit den Fellen. In der dritten Wechselzone werden die Felle abgezogen und verstaut. Bildquelle: IMAGO / IPA Sport.
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Bild 6 von 6. Und dann geht's in die Abfahrt. In der Abfahrt ins Ziel ist höchste Konzentration gefordert – mit garantiert brennenden Oberschenkeln. Bildquelle: IMAGO / IPA Sport.
Die 30-jährige Neuenburgerin Marianne Fatton wurde 2021 und 2025 Weltmeisterin im Sprint und zeigt sich vorsichtig optimistisch: «Eine Medaille wäre sehr schön, aber solange ich alles gebe, kann ich zufrieden sein.» Für Caroline Ulrich – die zweite Schweizerin am Start – wäre bereits der Finaleinzug ein Erfolg.
Bei den Männern steigen Jon Kistler und Arno Lietha für die Schweiz ins Rennen. «Die Wechsel gehören zu meinen Stärken», ist sich der Zürcher Kistler bewusst. Letztes Jahr jubelte der 22-Jährige über WM-Bronze im Sprint. Im Dezember folgte sein 1. Weltcup-Sieg. Auch Lietha (10 Weltcup-Erfolge im Sprint) will in den Kampf um die Medaillen eingreifen.