Ryan Regez vor Alex Fiva: Der 18. Februar 2022 wurde in Peking zum Schweizer Jubeltag. Nur erlebten das an den Corona-Spielen keine Zuschauende vor Ort. Nur zu gerne würden die beiden deshalb in Livigno nachdoppeln. Sowohl Regez als auch Fiva können dank ihrer bereits eingeheimsten Olympiamedaillen ohne grossen Druck antreten.
Der 33-jährige Berner Oberländer Regez ist der Mann für die Grossanlässe. Nimmt man Olympia und Weltmeisterschaften zusammen, hat er in 3 von 4 Rennen Gold geholt. «Ich bin relativ entspannt. Trotzdem will ich natürlich das bestmögliche Resultat herausholen», sagt er. Im Weltcup hat bei den Schweizer Männern der 40-jährige Fiva am meisten überzeugt. Er will bei seinen 4. und letzten Olympischen Spielen noch einmal voll angreifen.
Bei den Frauen ruhen die Hoffnungen einmal mehr auf Fanny Smith, für die es nach zweimal Bronze 2018 und 2022 noch höher hinausgehen soll. Im Weltcup stand sie in 4 Rennen auf dem Podest, einen Sieg gab es jedoch nicht. Auch Saskja Lack, die zu mehr Konstanz gefunden hat, rechnet sich Medaillenchancen aus.