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Olympia: Sprints Langlauf Endstation Viertelfinal: Fähndrich und Co. enttäuschen im Sprint

  • Das Schweizer Langlauf-Team erlebt an den Olympischen Spielen in Milano Cortina im Klassik-Sprint eine herbe Enttäuschung.
  • Das Sextett um Medaillen-Mitfavoritin Nadine Fähndrich bleibt komplett im Viertelfinal hängen.
  • Linn Svahn führt im Val di Fiemme einen schwedischen Dreifach-Sieg an. Bei den Männern setzt sich einmal mehr Johannes Hösflot Kläbo (NOR) durch.

Sie wollte sich für den bitteren Rang 5 in Peking revanchieren. Hatte angekündigt, ihren «Masterplan» zeigen zu wollen. Doch für Nadine Fähndrich endete der Klassik-Sprint im Tesero-Stadion auf enttäuschende Art und Weise. Die 30-Jährige, eine grosse Schweizer Medaillenhoffnungen, schied über die 1,6 km schon im Viertelfinal aus. Darauf hatte nach einem souveränen Prolog mit Gesamtrang 5 wenig hingedeutet.

Fähndrich machte im Viertelfinal lange Zeit das Tempo, nahm nach 3:30 Minuten den letzten Aufstieg als Führende in Angriff. Doch auf den letzten Metern ging nichts mehr. Während Linn Svahn (SWE), Caterina Ganz (ITA) und Julia Kern (USA) sowie Landsfrau Anja Weber an der Luzernerin vorbeispurteten, schienen Fähndrichs Ski regelrecht auf dem Schnee kleben zu bleiben.

Schwedische Festspiele

Die Entscheidung bei den Frauen mündete in einer schwedischen Machtdemonstration. Svahn setzte sich vor ihren Landsfrauen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist durch. Für die 26-Jährige, die die Spiele in Peking verletzt verpasst hatte, ist es der erste Olympiasieg.

Für die Schweizer Frauen hingegen wuchs die Enttäuschung noch an: Kurze Zeit nach Fähndrichs Out stand auch für Weber (beim Weltcup-Sprint im Januar im Val di Fiemme noch Finalistin) fest, dass sie nicht als Lucky Loser in den Halbfinal einziehen wird. Lea Fischer verpasste als Vierte ihres Heats die nächste Runde ebenfalls. Alina Meier war als 31. denkbar knapp in der Qualifikation hängengeblieben.

Immer wieder Kläbo

Die männlichen Swiss-Ski-Vertreter waren ebenfalls nicht in den Kampf ums Podest involviert. Für Valerio Grond, Noe Näff und Janik Riebli war die Viertelfinal-Hürde zu hoch. Grond fehlten als Vierter seines Heats rund 3,5 Sekunden auf die Lucky-Loser-Zeit. Näff, der es mit einer Flucht versuchte, jedoch gestellt wurde und Riebli waren im langsamsten Heat mit den Rängen 4 und 5 insgesamt chancenlos.

Gold ging einmal mehr an Johannes Hösflot Kläbo. Der Norweger war in jeder Runde der Schnellste seines Heats. Er setzte sich im Final früh ab, konnte zeitig Tempo rausnehmen und die Zieleinlauf geniessen. Silber holte sich Ben Ogden (USA), Bronze Oskar Opstad Vike (NOR). Für Überflieger Kläbo ist es bereits das 7. Olympiagold, in Milano Cortina hatte er schon im Skiathlon triumphiert. Er nähert sich damit den Rekordhaltern, seinen Landsleuten Ole Einar Björndalen (Biathlon) und Marit Björgen (Langlauf), die je 8 Mal Gold gewannen.

So geht es weiter

In der Langlauf-Konkurrenz geht es weiter Schlag auf Schlag. Zunächst stehen die Einzel-Rennen über 10 Kilometer der Frauen (Donnerstag) und der Männer (Freitag) an. Am Wochenende folgen die Staffeln, am 18. Februar die Teamsprints. Den krönenden Abschluss bilden am 21. und 22. Februar die Massenstarts über 50 km.

Übersicht

SRF zwei, Sportlive, 10.2.26, 13 Uhr ; 

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