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Olympia: Teamsprint Langlauf Ein Coup würde den Nominations-Knatsch überstrahlen

Am Mittwoch steht im Langlauf der Teamsprint an. Nadine Fähndrich tritt in diesem überraschend mit Nadja Kälin an.

Nadine Fähndrich.
Legende: Sie war für den Teamsprint gesetzt Nadine Fähndrich (links). Freshfocus/Sven Thomann/Blick

Vor einem Jahr strahlten Nadine Fähndrich und Anja Weber in Trondheim nach dem Teamsprint bis über beide Ohren. Eingerahmt wurde das Grinsen der beiden durch die aufgemalten Schweizer Flaggen auf den Wangen. Das Duo hatte an der Nordisch-WM soeben die Bronzemedaille gewonnen.

Weber hat nicht ganz zu Unrecht damit gerechnet, dass sie auch am Mittwoch bei Milano Cortina 2026 an der Seite von Fähndrich zum Skating-Teamsprint antreten wird. Nach dem Rücktritt von Laurien van der Graaff wurden die beiden in den letzten Jahren zu einem eingespielten Duo.

Die Verantwortlichen von Swiss-Ski entschieden nun aber, dass Nadja Kälin an der Seite der Luzernerin um ein Topresultat auf der Olympia-Bühne kämpfen soll. Weber zeigte sich auf Instagram bitter enttäuscht.

Wieder alle gegen Schweden?

Gemessen an den bisherigen Leistungen im Val di Fiemme macht die Aufstellung der Engadinerin durchaus Sinn. Im Skiathlon zu Beginn der Winterspiele glänzte die 24-Jährige mit Rang 4, danach war sie auch im Rennen über 10 km beste Schweizerin (14.). Die Form von Kälin ist unbestritten top – zusammen mit der starken Sprinterin Fähndrich könnte für die Schweizerinnen durchaus ein Spitzenresultat drin liegen.

Live-Hinweis

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Verfolgen Sie den Teamsprint im Val di Fiemme am Mittwoch wie folgt live:

  • 09:45 Uhr / 10:15 Uhr: Qualifikation Frauen / Qualifikation Männer (im Livestream)
  • 11:45 Uhr / 12:15 Uhr: Final Frauen / Final Männer (auf SRF zwei)

Ob Fähndrich und Kälin gar in den Kampf um die Medaillen eingreifen können? Die Konkurrenz ist auf jeden Fall gross. An erster Stelle sind sicher die fast schon übermächtig erscheinenden Schwedinnen zu nennen, bei denen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist an den Start gehen. Gleiches trifft auf die Norwegerinnen zu. Aber auch die US-Amerikanerinnen um die abtretende Jessie Diggins und die Finninnen mit Jasmi Joensuu werden wohl ganz vorne mitmischen.

Den beiden Schweizerinnen wäre ein Topresultat zu wünschen. Bei Fähndrich würde es die Enttäuschung im Einzelsprint lindern (Out im Viertelfinal) und im Schweizer Team wohl dazu beitragen, dass die Nicht-Nomination von Weber nicht zu viel verbrannte Erde hinterlässt.

Kläbo, wer sonst?

Bei den Männern stellt sich hauptsächlich die Frage, ob Johannes Hösflot Kläbo sein 10. Olympiagold eintütet. Alles andere als ein norwegischer Sieg wäre eine grosse Überraschung. Bei den Schweizer Männern sind die Chancen auf einen Spitzenplatz leider schlechter, als man hätte hoffen dürfen. Zwar weisen Valerio Grond und Janik Riebli bereits drei Weltcup-Podestplätze auf, doch der Bündner war im Vorfeld krank und der Innerschweizer Riebli vergangene Woche.

Milano Cortina 2026

SRF zwei, Sportlive, 07.02.2026, 13:00 Uhr ; 

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