Schulterverletzung hindert Tschopp an Paralympics-Teilnahme
Die Schweizer Para-Snowboarderin Romy Tschopp muss für die Paralympics Forfait erklären. Nach ihrer Schulterverletzung, die sie sich beim Weltcup im niederländischen Landgraaf Ende November zuzog, lässt der Heilungsprozess keine Teilnahme bei Milano Cortina 2026 zu. Dies teilt Swiss Paralympics in einem Statement mit. «Es ist ein Stich ins Herz. Aber meine Gesundheit steht an erster Stelle», lässt sich Tschopp zitieren. Die 32-Jährige hatte vor vier Jahren in Peking als erste Schweizer Snowboarderin überhaupt an Paralympics teilgenommen.
Russen und Belarussen unter eigener Flagge
6 russische und 4 belarussische Athleten dürfen unter ihrer Flagge an den Paralympics teilnehmen. Dies teilte das Internationale Paralympische Komitee (IPC) mit. Der Entscheid markiert die Rückkehr zweier Nationen, die nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine ausgeschlossen worden waren. Die Athleten würden wie die «jedes anderen Landes» behandelt werden, sagte Craig Spence vom IPC. Sie dürfen also mit ihren Flaggen einmarschieren, die Farben ihres Landes tragen und gegebenenfalls ihre Hymne hören.