Jonas Hasler hat den Einzug in den Big-Air-Final verpasst. Der 19-jährige Thurgauer zeigte in Livigno in der Qualifikation zwar einen guten Auftritt, doch auch die Konkurrenz schlief am Donnerstagabend nicht. So reichten dem Olympia-Debütanten seine 139,25 Punkte aus zwei Sprüngen – der schlechteste von drei Versuchen wurde jeweils gestrichen – nicht zu einem Platz unter den besten 12. Unter 30 Teilnehmenden schaute Rang 24 heraus.
Viel vorwerfen kann sich Hasler nicht. Nachdem er seine ersten beiden Versuche sauber hingestellt hatte, ging er beim dritten Sprung etwas mehr Risiko ein, konnte diesen aber nicht stehen. Er hätte allerdings über 90 Punkte erzielen müssen, um eine Chance auf einen Finalplatz zu haben. Einen solchen Sprung hat Hasler schlicht noch nicht in petto.
Für Hasler war der Einsatz im Big Air erst der Anfang. Der Ostschweizer ist der einzige Athlet im Snowboard-Zirkus, der in allen drei Freestyle-Disziplinen an den Start geht. Entsprechend wird er auch im Slopestyle und in der Halfpipe im Einsatz sein, wo seine Chancen auf eine Finalqualifikation etwas höher einzuschätzen sind.
Nur ein Europäer im Final
Gewonnen wurde die Qualifikation vom Japaner Hiroto Ogiwara mit 178,50 Punkten. Zur Freude des noch spärlich anwesenden Heimpublikums setzte auch Ian Matteoli eine Duftmarke. Der Italiener zeigte den am besten bewerteten Sprung des Abends (93,75) und reihte sich mit 174,50 Zählern auf Rang 2 ein. Er wird damit der einzige Europäer im Final sein.
Am Sonntag (19:30 Uhr) findet in Livigno die Qualifikation der Frauen statt. Die Schweiz wird dort durch Ariane Burri vertreten sein.