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Rang 4 im Freeski-Slopestyle Ragettlis Medaillentraum erfüllt sich abermals nicht

  • Medaillen-Kandidat Andri Ragettli verpasst im Slopestyle die Medaillen und klassiert sich auf Rang 4.
  • Es ist eine weitere Olympia-Enttäuschung für den ehrgeizigen Flimser.
  • Die Top 3 sind nur durch 1,13 Punkte getrennt – Gold geht an den Norweger Birk Ruud.

Es war ein Déjà-vu für Andri Ragettli: Wie schon vor 4 Jahren in Peking lag der Bündner vor seinem letzten Run im Slopestyle-Final auf dem 4. Rang und musste alles riskieren, um noch den Sprung auf das Podest zu schaffen. Und erneut scheiterte der Schweizer bei diesem Unterfangen.

Ragettli glückte bereits die Rail-Section nicht wunschgemäss, womit klar war, dass er seine 78,65 Punkte aus dem 1. Run nicht würde verbessern können. Sichtlich enttäuscht absolvierte Ragettli in der Folge den restlichen Run. Schnell verschwand er aus dem Zielraum.

Die Beziehung Ragettli und Olympia bleibt damit kompliziert. 2018 in Pyeongchang (KOR) war der 27-Jährige Siebter geworden, nun zum 2. Mal in Folge Vierter. Kleiner Trost: Ragettlis Abstand zu den Medaillen betrug heuer mehr als 6 Punkte.

Ruud siegt vor Hall und Harrington

Gold sicherte sich Birk Ruud. Der Norweger, vor 4 Jahren hinter Ragettli noch Fünfter, totalisierte im 1. Run 86,28 Punkte – dies reichte zum Sieg. Es wurde aber sehr eng: Im 2. Run kam ihm der Amerikaner Alex Hall, der Goldgewinner von Peking, mit 85,75 Punkten sehr nahe. Und beim 3. Lauf von Luca Harrington musste Ruud abermals zittern. Doch der Neuseeländer landete mit 85,15 Zählern knapp auf Rang 3 und gewann Bronze.

Gubser auf Rang 10

Der andere Schweizer im Final war Kim Gubser. Der 25-Jährige war haarscharf mit einer Reserve von 0,07 Punkten als Zwölfter in den Showdown der Top 12 eingezogen.

Weitere Stimmen

Beim 1. Run fiel Gubser vom 3. Rail, beim 2. Versuch kam er nach dem 1. Kicker zu Fall. Run 3 konnte Gubser dann durchziehen, verpasste aber beim letzten Sprung den Grab. Mit 57,68 Punkten klassierte er sich bei seinen 2. Olympischen Spielen auf Rang 10. In Peking war Gubser Zwölfter geworden.

SRF zwei, sportlive, 10.2.26, 12:20 Uhr ; 

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