Marco Odermatt und Loïc Meillard bilden an den Olympischen Spielen von Milano Cortina in der Team-Kombination das Duo Schweiz 1.
Die weiteren Schweizer Tandems:
- Franjo von Allmen und Tanguy Nef
- Alexis Monney und Daniel Yule
- Stefan Rogentin und Matthias Iten
Bestmögliches Aufgebot
Damit schickt Swiss-Ski die selben 4 Speed-Fahrer an den Start, die bereits die Abfahrt vom Samstag bestritten haben. Niels Hintermann, der im Training das interne Duell mit Stefan Rogentin um eine Selektion in der Abfahrt verloren hat, bleibt ohne Einsatz. Die besten 4 Schweizer Slalom-Fahrer aus dem Weltcup machen das Top-Aufgebot perfekt.
Die Schweiz will beim erstmals an den Olympischen Spielen ausgetragenen Wettbewerb, bei dem pro Team je eine Abfahrt und ein Slalom-Lauf absolviert werden, den Coup von der WM im letzten Jahr wiederholen. Damals feierte das Schweizer Team in Saalbach durch von Allmen/Meillard, Monney/Nef und Rogentin/Marc Rochat einen Dreifach-Sieg. Odermatt hatte aufgrund des eng getakteten Zeitplans auf einen Start verzichtet.
Italien und Österreich mit starken Duos
Zu den grössten Konkurrenten der Schweizer dürften die Italiener und die Österreicher gehören. Beide Nationen werden wie die Schweiz gleich vier Duos am Start haben. Giovanni Franzoni, Silbergewinner in der Abfahrt, spannt mit Alex Vinatzer zusammen. Bronzegewinner Dominik Paris geht mit Tommaso Sala an den Start.
Bei Österreich ruhen die grössten Hoffnungen auf Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, wobei auch dem Gespann Daniel Hemetsberger/Marco Schwarz durchaus etwas zugetraut werden kann. Frankreichs Slalom-Hoffnung Clément Noël tritt an der Seite von Nils Allegre an.
Etwas schwerer dürften es die Norweger haben. Zwar verfügen sie mit Atle Lie McGrath und Timon Haugan über zwei sehr starke Slalomfahrer. Um eine Chance auf die Medaillen zu haben, dürfen Adrian Smiseth Sejersted und Simen Selläg in der Abfahrt aber nicht zu viel Zeit verlieren.