Die Top-Favoritin
- Sofia Goggia (ITA)
Sofia Goggia stand in drei von vier Saison-Super-G auf dem Podest und die Italienerin führt die Disziplinen-Wertung an. Mit der Bronzemedaille in der Abfahrt in der Tasche ist die 33-Jährige deshalb die Gold-Favoritin – trotz ihres Sturzes in der Kombi-Abfahrt. Zumal mit Lindsey Vonn (USA) eine der grössten Konkurrentinnen fehlt.
Die Herausforderinnen
- Alice Robinson (NZL)
- Emma Aicher (GER)
Ohne Vonn ist das Feld der aussichtsreichen Goggia-Herausforderinnen überschaubar geworden. Alice Robinson und Emma Aicher gehören sicher zu dieser kleinen Gruppe. Beide haben in diesem Winter schon einen Super-G gewonnen. Für Vielfahrerin Aicher wird es schon das 3. Rennen nach Abfahrt und Kombi-Slalom sein.
Die Schweizer Hoffnung
- Malorie Blanc
Die Erwartungen an das Swiss-Ski-Quartett sind nach der bisherigen Weltcupsaison, der Olympia-Spezialabfahrt vom Sonntag und der Team-Kombi-Abfahrt vom Dienstag tief. Ein Medaillengewinn müsste als utopisch abgetan werden – wenn da nicht der Super-G von Crans-Montana wäre.
Im letzten Speedrennen vor Olympia feierte Malorie Blanc völlig überraschend ihren 1. Weltcupsieg. Das macht sie zwar noch nicht zu einer Geheimfavoritin, aber vielleicht zu einem Geheimtipp auf eine Medaille. Hierfür müsste Blanc indes über sich hinauswachsen.
Die weiteren Schweizerinnen
- Corinne Suter
- Janine Schmitt
- Delia Durrer
Von diesem Trio ist Corinne Suter am meisten zuzutrauen. Nach ihrem Comeback im Januar wachsen die Bäume für die Schwyzerin jedoch nicht in den Himmel. Zudem ist der Super-G ihre schwächere Speed-Disziplin. Gleichwohl hat Suter das Potenzial, um bei optimalem Rennverlauf in die Top 10 zu fahren. Für Janine Schmitt und Delia Durrer käme dies einem regelrechten Exploit gleich.
Das Podest 2022 in Peking: Schweizer Medaillen-Duo fehlt
- Gold: Lara Gut-Behrami
- Silber: Mirjam Puchner (AUT)
- Bronze: Michelle Gisin
Der Blick auf das Podest vor vier Jahren in Peking schmerzt aus Schweizer Optik ein wenig. Denn die beiden Medaillengewinnerinnen von damals fehlen in Milano Cortina verletzt. Sowohl für Titelverteidigerin Lara Gut-Behrami als auch für Bronze-Gewinnerin Michelle Gisin endete die Saison nach Stürzen vorzeitig. Die Österreicherin Mirjam Puchner ist zwar am Start, gehört aber nicht zu den Medaillenkandidatinnen.