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Formel 1 Déjà-vu in Bahrain: Hamilton vor Rosberg und Vettel

Mercedes hat auch im Qualifying von Bahrain überzeugen können. Lewis Hamilton nimmt den GP am Sonntag vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg von der Pole Position aus in Angriff.

Legende: Video Hamilton sichert sich in Bahrain die Pole abspielen. Laufzeit 1:17 Minuten.
Aus sportaktuell vom 02.04.2016.

Hamilton steht in Bahrain zum zweiten Mal in Folge auf der Pole Position. Insgesamt sicherte sich der Weltmeister, der die letzten beiden Rennen in Bahrain gewonnen hatte, zum 51. Mal den besten Startplatz.

Wie schon in Melbourne: Mercedes vor Ferrari

Hinter Hamilton klassierte sich Mercedes-Teamkollege Rosberg, der Sieger von Melbourne, auf Rang 2. Landsmann Sebastian Vettel wurde 3. Kimi Räikkönen sorgte dafür, dass die Top-4-Plätze in Bahrain von den gleichen Fahrern belegt werden wie schon zum Saisonauftakt in Melbourne.

TV-Hinweis

SRF info überträgt den GP von Bahrain am Sonntag ab 16:45 Uhr live. Sie können das Rennen auch hier im Livestream mitverfolgen.

Nasr von ganz hinten

Die Sauber-Piloten konnten keinen Exploit landen. Sowohl Marcus Ericsson als auch Felipe Nasr schieden bereits in der ersten Qualifying-Session aus. Ericsson wird das Rennen von Rang 17 aus in Angriff nehmen. Nasr startet vom 21. und hintersten Platz. Kevin Magnussen wird aus der Boxengasse ins Rennen eingreifen.

Diskussion über Format am Sonntag

Das Qualifying stand unter besonderer Beobachtung, weil der gleiche Modus wie beim Saisonauftakt in Melbourne angewandt wurde – und danach heftigste Kritiken nach sich gezogen hatte. Zu begeistern vermochte das Format abermals nicht. Ob es in der Formel 1 noch einmal eine Qualifikation in dieser Art geben wird, steht noch nicht fest.

Schon am Sonntagmorgen werden Promoter Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt zusammen mit den Vertretern aller Teams über das Thema diskutieren.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 02.04.2016, 16:55 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Meier, Luzern
    Frage an Herr Stäuble: Angenommen man schreibt eine härtere Reifenmischung für das Qualifying vor, wäre dann das Problem des neuen Formates nicht gelöst? Eine Mischung, welche es erlaubt mehr als nur eine schnelle Runde zu fahren.
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    1. Antwort von Marc Wyss, Niederlenz
      Das wäre eine Idee. Man könnte aber auch das Intervall auf 2min erhöhen (bessere Chance noch eine Zeit zu fahren) und nur die hintersten 3 od. 4 Autos so ausscheiden lassen. Der Rest kann dann die Zeit bis zum Ende des jeweiligen Trainingsabschnittes nutzen. So wäre es am Anfang spannend und gegen Ende auch.
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    2. Antwort von Philippe Koch, Singapur
      Nein, das Benzin ist das Problem. Mit jedem Kilo mehr verliert man 1/10 Sekunde pro Runde. Bei diesen teilweise knappen Abständen wäre somit die erste fliegende Runde eh für die Katz.
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    3. Antwort von Michael Stäuble
      Harte Reifen fürs Qualifying würden tatsächlich eine Verbesserung bringen, weil die Fahrer dann ständig auf der Strecke bleiben könnten und zum Schluss, mit leichter werdendem Auto, schnellere Zeiten fahren könnten. Trotzdem bleiben am Schluss nur noch zwei übrig. Mit harten Reifen im Qualifying würde aber auch das ganze Reifenreglement auf den Kopf gestellt, das wiederum hätte Auswirkungen aufs Rennen. Das neue Quali-Format sollte ja die Startaufstellung etwas durcheinanderwirbeln. Das ist nicht passiert. Mit harten Reifen in der Quali würde die Regelung abgeschafft, dass die ersten acht einen kleinen Nachteil haben, nämlich, dass sie mit gebrauchten weichen Reifen starten müssen. Dieses "Handicap" hatte zwar bislang einen geringen Einfluss auf denn Rennverlauf, aber es wäre trotzdem schade, dies abzuschaffen. Ich könnte jetzt noch stundenlang über Konsequenzen referieren, man kommt vom Hundertsten ins Tausendste. Warten wir doch ab, was die heutige Sitzung FIA/Ecclestone/Teamchefs bringt.
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  • Kommentar von bruno baeriswyl, 6045 MEGGEN
    Ein Seifenkistenrennen ist spannender als die aktuelle F1 !!!!!!!!!
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    1. Antwort von Pascal Bo, Wolhusen
      Dann interessieren Sie sich nicht für die Autos, sondern nur für das Racing. Zur Formel 1 gehört meiner Meinung nach auch das Auto dazu. Wenn man ein wenig davon versteht, ist die Formel 1 komplett anders und wieder mega spannend ;). Also mich treibt vor allem die Faszination an den Autos an, die Rennen zu verfolgen ;).
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