Formel 1: Ein Start ins Ungewisse

Die Radikalkur im Regelwerk der Formel 1 hat während der Saisonvorbereitung vorab bei den Renningenieuren für rote Köpfe gesorgt. Zwei der wichtigsten Änderungen im Überblick.

Video «Formel 1: Die Regeländerungen 2014» abspielen

Formel 1: Die Regeländerungen 2014

2:04 min, aus sportpanorama vom 9.3.2014
Zusatzinhalt überspringen

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Das Qualifying vom Samstag (ab 06:55 Uhr) und das Rennen vom Sonntag (ab 06:30 Uhr, Wiederholung 13:55 Uhr) können Sie auf SRF zwei und im Livestream verfolgen.

Der Wandel gehört zur Formel 1 wie Benzingeruch und ohrenbetäubender Lärm. Doch dieses Jahr sind die reglementarischen und technologischen Umwälzungen derart gravierend, dass selbst Konstrukteursweltmeister Red Bull in Verlegenheit gerät.

Die «Öko-Revolution» beim Motor

Die Formel 1 wird zum Vorreiter bei alternativen Antriebskonzepten. Statt eines Verbrennungsmotors kommt neu ein Hybrid-System mit zwei Elektromotoren zum Einsatz. Der Umbau stellt höchste Anforderungen an die Ingenieurskunst. Die Zuschauer am Streckenrand werden die Änderungen «zu hören» bekommen: Die röhrenden Boliden klingen nun deutlich zahmer.

Der Computer führt Regie

Gravierend sind auch die Neuerungen beim Spritverbrauch: Die Boliden müssen neu mit 135 statt 200 Litern Benzin auskommen. Der Rennverlauf könnte künftig noch stärker vom Computer orchestriert werden. «Vollgas ins Ziel» ist nicht mehr möglich, wer wo wie schnell fährt entscheidet auch die künstliche Intelligenz am Streckenrand.