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Mercedes stellt sich quer Sprintrennen-Idee kommt nicht überall gut an

Der Rennstall Mercedes ist gegen die angedachten Sprintrennen an Stelle von Qualifyings bei Grand-Prix-Doppelrennen.

Mercedes-Rennstall-Chef Toto Wolff.
Legende: Wenig begeistert vom neuen Format Mercedes-Rennstall-Chef Toto Wolff. imago images

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, habe Mercedes seine Ablehnung bei einem Treffen der Teams mit Rechteinhaber Liberty Media und der FIA zum Ausdruck gebracht.

Die Idee hinter der Änderung: Um bei Doppelveranstaltungen das zweite Rennen attraktiver zu machen, sollte vor dem jeweils zweiten Rennen das Qualifying am Samstag durch ein 30-minütiges Sprintrennen ersetzt werden. Gestartet würde im umgekehrten WM-Stand, das Rennergebnis würde dann die Startreihenfolge für den eigentlichen GP bilden.

Einstimmigkeit erforderlich

Die Premiere sollte das Format am 11. Juli vor dem zweiten Grand Prix im österreichischen Spielberg erleben. Dafür ist allerdings bei der für die kommende Woche geplanten Abstimmung Einstimmigkeit der Teams gefordert.

Der durch die Corona-Krise abgeänderte WM-Kalender in der Formel 1 sieht teilweise zwei Grand Prix an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden am gleichen Ort vor. Die Saison soll am 5. und 12. Juli mit zwei Grand Prix in Spielberg und ohne Zuschauer eröffnet werden.

Video
Aus dem Archiv: Kein Saisonstart Mitte März in Australien
Aus Sport-Clip vom 13.03.2020.
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2 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Müller  (KaMü)
    Eine Strecke wie Monte Carlo ist genau das Problem. Zwischenfälle würden das Ergebnis verfälschen und wenn man bedenkt, wieviel Geld im Spiel ist, versteht man die Bedenken von Mercedes. Das Ergebnis am Ende der Saison wäre wohl dasselbe wie mit der heutigen Regel.
  • Kommentar von Silvan Thommen  (Goldeneye 007)
    Ich finde das eine gute Idee. Wäre noch cool in Monaco...