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Stäuble und Zehnder diskutieren das «Reverse Grid»
Aus Sport-Clip vom 11.10.2019.
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Reformen in der Formel 1 Schnapsidee oder Spektakel: Diskussionen um «Reverse Grid»

Die Formel 1 soll spannender werden. Eine Umkehrung der Startaufstellung könnte dies ermöglichen.

Die Formel 1 steht vor einem grossen Einschnitt: Mit dem Ende der Saison 2020 läuft der bestehende Grundlagenvertrag aus. Weitgehende Veränderungen sollen den Sport wieder attraktiver machen.

Als am weitesten fortgeschrittene Variante nennen die Verantwortlichen das sogenannte «Reverse Grid». Die Idee: Anstelle eines Qualifyings wird am Samstag ein Rennen in der umgekehrten Reihenfolge der WM-Rangliste gefahren. So wird die Startreihenfolge für das richtige Rennen am Sonntag ermittelt.

Das Prinzip des «Reverse Grid» wird bereits in Nachwuchsrennserien wie der Formel 2 eingesetzt, wo die bestplatzierten 8 Fahrer des Hauptrennens im anschliessenden Sprintrennen in umgekehrter Reihenfolge starten.

Nur auf ausgewählten Strecken

In der Formel 1 soll diese Variante nur auf Strecken zur Anwendung kommen, wo überholen gut möglich ist. So würde wohl bei den Grand Prix von Monaco, Singapur oder Ungarn weiterhin das klassische Qualifying durchgeführt werden.

Das wäre spannend und unterhaltsam.
Autor: Michael Stäuble

Begeistert von der Idee zeigt sich SRF-Kommentator Michael Stäuble: «Ein Rennen an einem Samstag mit den beiden Williams vorne und den beiden Mercedes hinten wäre richtig schön anzuschauen. Das wäre spannend und unterhaltsam.»

Alfa-Romeo-Teammanager Beat Zehnder meint: «Es wäre einen Versuch wert. Man braucht aber die Zustimmung aller Teams. Eine Stimme dagegen und man würde es nicht einführen. Aber momentan sieht es gut aus. Das ‹Reverse Grid› würden wir auf Strecken durchführen, wo man heute eher langweilige Rennen hat.»

Testphase ab 2020

Sollten alle Teams dem Vorschlag zustimmen, würden im nächsten Jahr erste Tests durchgeführt werden. Wenn sich diese erfolgreich gestalten, soll das «Reverse Grid» auf die Saison 2021 definitiv eingeführt werden.

Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 08:00 Uhr, 11.10.2019

5 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Peter  (Hanspeter97)
    Diese Idee ist bestimmt spannender als das bestehende Qualifying. Wie sieht das denn in Melbourne, beim ersten Rennen der Saison, aus? Würde am Samstag in umgekehrter Reihenfolge der WM des Vorjahres gestartet? Soweit ich weiss, kann man in Melbourne gut überholen ;)
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  • Kommentar von Dennis Gutknecht  (Federer_IST_Gott)
    Ich zitiere jetzt einfach mal Vettel‘s Funk von Sotchi 2019: ‚ Bring back F***ing V12‘s! ‚
    Auch wenn‘s vielleicht klimatechnisch bedenklich wäre: Wissen Sie wie viele Schadstoffe z.B. China pro Jahr produziert(Smogwolken)?
    Da wäre die Formel 1 mal maximal 5% von dem... nur damit das mal gesagt wurde.
    Und V12er klingen spitze; googeln Sie mal ein ‚Pure-Sound-Video‘ von 1998-2004 und Sie werden überzeugt sein.
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    1. Antwort von Micha Schafer  (??????)
      Sound technisch absolut aber in dem Fall meinte er wohl eher wegen dem Ausfall.... Und in der V12 Ära waren die klar häufiger.
      Abgesehen davon ist die F1 wie auch z.B MotoGP ein super Ort an dem neue Technologien getestet werden können
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  • Kommentar von Guido Casellini  (CAS)
    wow.....Mercedes wird dann "mit dem Rückgang" in den Proben oder wie wird es sein??
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