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Formel 1 Webber hält Vettel im Suzuka-Qualifying in Schach

Erstmals in dieser Saison hat sich Mark Webber die Pole Position gesichert. Der Red-Bull-Pilot fuhr im Qualifying zum GP von Japan die Bestzeit und verwies Teamkollege Sebastian Vettel auf Platz 2. Sauber-Pilot Nico Hülkenberg überzeugte mit Position 7.

TV-Hinweis

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Sichert sich Sebastian Vettel in Suzuka seinen 4. Weltmeistertitel? Verfolgen Sie den GP von Japan am Sonntag ab 07:30 Uhr live auf SRF zwei und im Livestream.

Sebastian Vettel startet am Sonntag in Suzuka erstmals nicht von der Pole Position. In den 4 Jahren zuvor hatte der Deutsche im Qualifying zum GP von Japan stets die Bestzeit aufgestellt.

Nun musste er sich Mark Webber geschlagen geben. Der Australier distanzierte seinen Red-Bull-Teamkollegen um knapp 2 Zehntel und holte erstmals in dieser Saison die Pole Position. Ein technischer Defekt am Energie-Rückgewinnungssystem KERS hatte Vettel womöglich zurückgebunden.

Hülkenberg erneut überzeugend

Sauber-Pilot Nico Hülkenberg zeigte wiederum einen starken Auftritt. Der Deutsche schaffte den Sprung in die Top 10 und startet von Platz 7. «Ich bin sehr zufrieden. Punkte sind am Sonntag ganz klar das Ziel», so Hülkenberg. Dagegen verpasste Esteban Gutierrez im Gegensatz zu Südkorea den Einzug in den 3. Teil des Qualifyings um gut 2 Zehntel. Der Mexikaner geht von Position 14 aus ins Rennen.

Busse gegen Sauber

Wegen eines Zwischenfalls im abschliessenden freien Training wurde dem Sauber-Rennstall eine 20'000-Euro-Busse aufgebrummt. Hülkenberg wurde vom Team nicht rechtzeitig auf den herannahenden Max Chilton aufmerksam gemacht und behinderte den Marussia-Fahrer.

WM-Titel in Reichweite

Vettel könnte sich am Sonntag in Suzuka vorzeitig den 4. WM-Titel in Serie sichern. Der Deutsche ist dann Weltmeister, wenn er gewinnt und Verfolger Fernando Alonso nicht über Rang 9 hinauskommt. Der Ferrari-Pilot aus Spanien nimmt das Rennen vom 8. Startplatz aus in Angriff.

Start wird wichtig

Das Qualifying und der Start ins Rennen gelten in Suzuka als sehr wichtig, da auf dem Kurs nur schwer überholt werden kann.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Egli, Rafz
    Ich kann mir die Strategie von RedBull nur so erklären, dass sie Webber absichtlich zu früh den zweiten Stop haben machen lassen und ihn dazu angespornt seine Reifen danach zu verheizen damit Vettel ungehindert erster werden kann. Es gibt kein RedBull Team. Es gibt nur RedBull Vettel.
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  • Kommentar von Ein Hinseher, Kleinbösingen
    Bravo Hülkenberg, bravo Sauber, pfui SRF! Hülkenberg hat nicht souverän die Top 10 geschafft, denn im Q2 war er der letztplazierte, der noch ins Q3 rutschte. Verarscht uns bitte nicht mit Superlativen, wenn sie keine sind!
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    1. Antwort von Peter Meier, Grossbösingen
      Was Hülkenberg mit einem solch unterlegenem Auto die letzten Rennen bietet ist Extraklasse. Über Reporterarbeiten lohnt es sich hier nicht aufzuregen. Schade hat es keinen Platz mehr in den Spitzenteams aber Hülki wird auch mit einem Lotus ein Wörtchen mitreden können nächstes Jahr. Gratulation an das ganze Team!
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    2. Antwort von Ray, Schweiz
      Er hatte doch 1 Zehntel Vorsprung und in Q3 ist er nochmal 2 Zehntel schneller gefahren. Klar, Superlative braucht es da nicht, aber es war doch recht sicher. Vor allem wenn man die Quali schon mehrmals um wenige Tausendstel verpasst hat. Die Fahrer 11 bis 15 sind glaub ich auch in einem Zehntel zu finden. Daher finde ich schon, dass er das gut gemacht hat und man ihn auch etwas mehr loben kann. Langsam wirds wieder normal, dass ein Sauber vorne dabei ist. =)
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    3. Antwort von Ray, Schweiz
      Er hatte sogar 0,150 Sekunden Vorsprung auf den 11. Also fast eine Weltreise auf manchen Strecken. Und dazu noch gesteigert in Q3. Das Auto ist aber auch besser geworden, liegt nicht nur am Fahrer.
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