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Teamwechsel als Motivation: Lüthi will zurück an die Spitze
Aus Sport-Clip vom 26.03.2021.
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Motorrad-WM ab dem Wochenende Saison der Wahrheit für Lüthi

Nach dem enttäuschenden letzten Jahr kündigt sich auch diese Saison für den Berner aufgrund der Tests als schwierig an.

Nach seiner Rückkehr aus der MotoGP zeigte Tom Lüthi 2019, dass er zumindest in der Moto2 zu den Spitzenfahrern gehört. Das Jahr schloss er mit 4 Podestplätzen in Serie und WM-Rang 3 ab. Ganz anders jedoch die vergangene Saison: Da blieb Lüthi ohne Podestplatz und am Ende gleich in 4 Rennen hintereinander ohne Punkte. Am Schluss war es WM-Rang 11.

Dupasquier stark, Lüthi zurück

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Moto3-Fahrer Jason Dupasquier hat beim 1. Training zum GP von Katar mit dem 5. Platz aufhorchen lassen. Der 19-jährige Freiburger konnte sich bislang noch nie in den Punkte klassieren. Tom Lüthi verbessert sich in der Moto2 im Verlauf des Tages deutlich: Nach Platz 23 am Morgen resultierte am Ende der 13. Rang.

Steigerung nach schwacher Saison?

Schlechter war Lüthi – klammert man die Saison in der Königsklasse aus – letztmals Ende 2004 klassiert. Im Jahr darauf sicherte sich der Berner allerdings den WM-Titel in der mittlerweile abgeschafften 125-ccm-Klasse. 17 GP-Siege und insgesamt 65 Podestplätze, der letzte im November 2019 in Valencia, umfasst Lüthis Palmarès bis jetzt.

Live-Hinweis

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SRF überträgt am Sonntag den GP Katar wie folgt live:

  • Moto2 um 17:05 Uhr
  • MotoGP um 18:50 Uhr

Eine ähnlich miserable Saison wie die letzte will und darf sich der 34-Jährige heuer nicht nochmals leisten. Ansonsten gewännen die kritischen Stimmen, die ihm aufgrund seines Alters den Rücktritt nahe legen, definitiv an Lautstärke. Lüthi selber ist aber überzeugt, die Wende zum Guten nochmals schaffen zu können.

Klar hatte ich erwartet, schneller zu sein. Wir sind aber nicht ganz so weit weg, wie es auf dem Papier scheint.
Autor: Tom Lüthi

Die Vorsaison-Testfahrten verliefen für Lüthi trotz Wechsel zum spanischen SAG-Team allerdings wenig verheissungsvoll. «Wir sind noch nicht dort, wo wir sein wollen», hatte der Schweizer schon Anfang März gesagt.

Zuletzt in Katar reihte sich Lüthi mit einer Sekunde Rückstand auf die Bestzeit nur als 20. ein. «Klar hatte ich erwartet, schneller zu sein. Wir sind aber nicht ganz so weit weg, wie es auf dem Papier scheint. Die Pace und der Rhythmus fürs Rennen sind besser als die einzelne schnelle Runde», sagte der Emmentaler.

Zuversicht bei Lüthi

Lüthi ist sich aber bewusst, dass es mit dieser Ausgangslage – das Basis-Set-Up des Motorrads stimmt für ihn noch nicht – sehr schwierig wird. «Wir brauchen definitiv noch mehrere Schritte vorwärts bei der Abstimmung, sodass ich im Qualifying viel weiter vorne mitfahren kann. Ich muss relaxed bleiben und darf nicht nervös werden. Die Fortschritte werden sich einstellen.»

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Lüthi: «Wir wollen um die Top-Plätze kämpfen»
Aus Sport-Clip vom 26.03.2021.
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Radio SRF 1, Abendbulletin, 26.03.2021 17:10 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Bei der Umfrage oben vermisse ich eine dritte Frage, die etwa lauten könnte: "Oder wird Tom Lüthi wieder nur im letzten Klassementsdrittel mitmischen können?" Ich bin überzeugt, dass viele User/innen eine solche Antwort wählen würden.
  • Kommentar von Urs Wiederkehr  (Steve U. Wiederkehr)
    Bei allem Respekt für Tom, ich kann mir nicht vorstellen, dass er diese Saison auch nur den Hauch einer Chance haben wird, irgendetwas zu reissen. Sorry, vor ihm fährt mittlerweile eine völlig neue Generation von Fahrern, mit dem Messer zwischen den Zähnen, unerschrocken. Wird er da nochmals alles reinwerfen/riskieren?
    Alles Gute Tom !