Buemi: «Formel E ist nicht gemacht für grosse Circuits»

Sébastien Buemi ist im zweiten Jahr der Formel E eines der Aushängeschilder. Vor dem Rennen in Paris spricht er über den Verdienst der FIA, das Fahrgefühl und den Unterschied zur Formel 1.

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Bildlegende: Sébastien Buemi ist mit 5 Triumphen der Formel-E-Rekordsieger. Keystone

Nach Berlin und London in der Premieren-Saison steht in der Formel E am Wochenende der Halt in der dritten europäischen Metropole an. In der zweiten Saison der neuen Rennserie steht der ehemalige Schweizer Formel-1-Pilot Sébastien Buemi wieder im Fokus. Der 27-jährige Waadtländer liegt nach 6 Rennen in der WM-Wertung einen Punkt hinter Lucas Di Grassi.

«  Auf dem Circuit von Schanghai würden Formel-E-Wagen schlecht aussehen. »

Sébastien Buemi

Vor Paris gaben die Spitzenreiter der Equipe ein gemeinsames Interview. «Indem man in die Innenstädte kommt, sichert man die Förderung von Elektroautos», so Buemi. Doch der Schweizer sprach auch die Unterschiede zur Formel E unumwunden an: «Auf dem Circuit von Schanghai würden Formel-E-Wagen schlecht aussehen. Die Formel E ist nicht gemacht für grosse Circuits.»

Zugleich attestierte er dem Dachverband FIA eine gute Arbeit bei der Auslotung der Verhältnisse. «Am TV sieht man nicht, dass die Formel E langsamer ist.» Am Steuer habe man teils «wirklich das Gefühl, dass man mit 300 km/h unterwegs ist».

Der Formel-E-Kalender 2015/16

Datum
Ort
Sieger
24.10.2015Peking (China)
Sébastien Buemi (Sz)
07.11.2015
Putraja (Malaysia)
Lucas di Grassi (Br)
19.12.2015Punta del Este (Uru)
Sébastien Buemi (Sz)
06.02.2016Buenos Aires (Arg)
Sam Bird (Gb)
12.03.2016Mexiko City (Mex)
Jérôme d'Ambrosio (Be)
02.04.2016Long Beach (USA)
Lucas di Grassi (Br)
23.04.2016Paris (Fr)

21.05.2016Berlin (De)

04.06.2016Moskau (Ru)

02.07.2016London (Gb)

03.07.2016London (Gb)
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Buemis Sieg zum Saisonauftakt

1:03 min, aus sportaktuell vom 24.10.2015