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Wechsel in Mixed-Staffel Elisa rein, Selina raus

Für die Biathlon-Mixed-Staffel ist eine Änderung vorgenommen worden, die vor den Spielen so nicht erwartet worden wäre.

Elisa Gasparin (r.) läuft im Mixed anstelle ihrer Schwester Selina.
Legende: Wechsel unter Schwestern Elisa Gasparin (r.) läuft im Mixed anstelle ihrer Schwester Selina. Keystone

Anstelle von Selina Gasparin, der stärksten Schweizer Biathletin im Weltcup, rückt ihre Schwester Elisa ins Team nach.

Selina Gasparin ist nach den enttäuschenden Ergebnissen in Pyeongchang beim Schiessen verunsichert – sie benötigt viel Zeit und hat gleichwohl eine tiefe Trefferquote. Zudem kommen auf den bloss 6 km ihre läuferische Fähigkeiten nicht besonders stark zum Tragen.

Erst Nachladen, dann Strafrunde

Die Schweiz steigt damit am Dienstag mit Elisa Gasparin und Lena Häcki sowie Benjamin Weger und Serafin Wiestner ins Rennen. Die Mixed-Staffel ist seit 2014 olympisch. Je zwei Frauen (2mal 6 km) und zwei Männer (2mal 7,5 km) stehen nacheinander am Start, insgesamt wird achtmal geschossen.

Ein Fehlschuss wird mit einem Nachlader kompensiert, was rund zehn Sekunden an Zeiteinbusse kostet. Erst wenn auch mit drei Nachladern nicht alle Scheiben abgeräumt werden, müssen Strafrunden gedreht werden.

Legende: Video 15km Einzelstart: Elisa mit Diplom, Selina auf Platz 65 abspielen. Laufzeit 01:48 Minuten.
Aus PyeongChang 2018 vom 15.02.2018.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    Ich verstehe die Reaktion des Trainerstabes. Ich verstehe auch den Frust von Frau S. Gasparin. Ich denke, sie fühlt sich irgendwie als "Mutti" der Biatheltinnen - und sie wird diesem Anspruch während diesen Spielen nicht gerecht - ist zudem überfordert, weil es ihr diese Saison einfach nicht läuft und nicht Leaderin sein kann. Bitte lieber Trainerstab: Tragt Sorge zu Selina Gasparin! Wir brauchen Sie kommende Saison wieder. Schützt sie nebst vor uns Publikum auch ein bisschen vor sich selbst.
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    1. Antwort von Hans Kast (haka48)
      Vielleicht würde sich Frau Gasparin gescheiter um ihr Kind kümmern.
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  • Kommentar von C. Gustavs (C.Gustavs)
    Vielleicht lieg ich falsch, aber war es nicht Cadurisch, welche über die kurze Distanz die beste Leistung geliefert hat? Warum lässt man nicht sie starten?
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Richtig, Cadurisch wurde im Sprint mit dem 8.Rang beste Schweizerin. Die Distanz je Ablösung ist in der Mixed-Staffel ähnlich kurz. In der Staffel spielen andere Faktoren auch eine gewichtige Rolle. Elisa Gasparin ist die beste CH-Schützin, in der Loipe zumeist schneller als Cadurisch. Cadurisch fehlt noch die Konstanz. Als Startläuferin, in einem Pulk (Loipe & Schiessstand) mit 20 Staffeln, spielt die Routine eine gewichtige Rolle. Elisa besitzt die meiste Erfahrung, Cadurisch im WC nicht.
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