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«Man hat vor Russland kapituliert»
Aus Sport-Clip vom 25.07.2016.
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Rio 2016 Seppelt: «IOC hat vor russischem Bären den Schwanz eingezogen»

Der Journalist und Doping-Experte Hajo Seppelt hat den Stein in der «Causa Russland» ins Rollen gebracht. Am Montag äusserte er sich in Berlin pointiert zum IOC-Entscheid.

Seit rund 20 Jahren befasst sich Hajo Seppelt mit der Doping-Problematik im Spitzensport. Er hat ein Buch geschrieben und Fernsehproduktionen mitproduziert, die sich kritisch mit diesem Thema auseinandersetzen.

Im Dezember 2014 wurde seine Dokumentation mit dem Titel Geheimsache Doping: Wie Russland seine Sieger macht ausgestrahlt, in der unter anderem Whistleblowerin Julia Stepanowa zu Wort kommt. Es war dieser Beitrag Seppelts, der schliesslich den Stein ins Rollen brachte, der in den letzten Wochen im Olympia-Ausschluss der russischen Leichtathleten gipfelte.

Nach dem IOC-Entscheid vom Sonntag, nicht die komplette russische Delegation von Olympia in Rio zu verbannen, fand Seppelt am Flughafen in seiner Heimatstadt Berlin klare Worte:

  • «Man hat dem Kampf gegen Doping einen Bärendienst erwiesen.»
  • «Es ist eine Bankrott-Erklärung für die generelle Doping-Bekämpfung.»
  • «Das IOC hat vor dem grossen, russischen Bären den Schwanz eingezogen.»
  • «Man hat vor Russland kapituliert.»

10 Kommentare

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  • Kommentar von Oliver Dummermuth  (OliverDummermuth)
    Herr Seppelt wurde anlässliches eines Interviews mit einer russischen Journalistin handgreiflich. Diese hatte von ihm Beweise verlangt, die seine Anschuldigungen gegenüber Russland stützen. Das Video ist unter https://www.youtube.com/watch?v=8_6s9v_GoB4 (deutsche Untertitel) zu finden.
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  • Kommentar von U.E. Romer  (romeru)
    Wer an einen Ausschluss der Russen geglaubt hat, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Das IOC sah die Hunderten von Millionen Sponsorengelder, Uebertragungseinnahmen etc. davonschwimmen, wenn sie die Russen ausschliessen. Dopingbekämpfung ist ein Nebenschauplatz im Zentrum steht das Geld.
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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Der Olympische Gedanke würde ganz sicher zerstört, wenn irgendwelche "sauberen" Athleten von Olympia gesperrt würden. Es geht um die einzelnen Athleten und nicht um die "Sport-Organisationen". Das ganze ist eine weitere Hetze der EU und Obama (nicht USA) mit deren gesamten Presse gegen Russland. Ist diese Hetze denn noch nicht offensichtlich genug für die Leichtgläubigen? Wenn alle Athleten der Welt untersucht würden, wären die Russen ein verschwindenden Teil, doch das wird lieber verschleiert.
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    1. Antwort von Walter Rubin  (wr)
      Der olympische Gedanke ist schon längstens zerstört! Wie war das damals wegen den Profi Sportlern und Amateuren? Auch da wurde schon haufenweise von allen Seiten betrogen. In erster Linie geht’s doch nur ums Geld (auch bei den sogenannten Athleten). Wer glaubt, dass da alles sauber abläuft, glaubt wirklich an den Weihnachtsmann. Immer schneller, weiter, höher…..gleich mehr Doping! Warum gibt man das Märchen vom sauberen Spitzensport nicht endlich auf?
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