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Zusammenfassung Super-G Bormio
Aus Sport-Clip vom 29.12.2021.
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1. Super-G in Bormio Kilde mit Machtdemonstration – Feuz als 5. bester Schweizer

Aleksander Kilde gewinnt den Super-G in Bormio überlegen. Die Schweizer liefern ein gutes Team-Ergebnis ab.

Das Podest

  • 1. Aleksander Kilde (NOR) 1:27,95 Minuten
  • 2. Raphael Haaser (AUT) + 0,72
  • 3. Vincent Kriechmayr (AUT) + 0,85

Im Super-G gibt es in dieser Saison bisher kein Vorbeikommen an Aleksander Kilde. Der Norweger fuhr in Bormio den 3. Sieg in Serie ein. War es bei den bisherigen Triumphen in Beaver Creek und Gröden jeweils eine knappe Angelegenheit, gab es auf der «Pista Stelvio» nie einen Zweifel am Sieger. Der Gesamtweltcupsieger der Saison 2019/20 nahm volles Risiko und distanzierte die Konkurrenz bei jeder Zwischenzeit mehr.

Im Ziel betrug der Vorsprung auf den zweitplatzierten Raphael Haaser 72 Hundertstel. Der 24-jährige Österreicher überraschte mit Startnummer 25 und klassierte sich in seinem 10. Super-G der Karriere zum ersten Mal in den Top 3. Mit Vincent Kriechmayr komplettiert das Podest ein weiterer Österreicher.

Die Schweizer

  • 5. Beat Feuz + 1,13
  • 7. Stefan Rogentin + 1,35
  • 8. Marco Odermatt + 1,43
  • 11. Gino Caviezel + 1,52
  • 15. Loïc Meillard + 1,67
  • 29. Justin Murisier + 2,46
  • 29. Urs Kryenbühl + 2,46
  • 36. Ralph Weber + 2,84
  • 49. Thomas Tumler + 3,78
  • DNF: Niels Hintermann

Das Schweizer Team musste sich in Bormio für einmal ohne Podestplatz zufriedengeben, zeigte mit 3 Athleten in den Top 10 aber eine starke Teamleistung. Dem Podium am nächsten kam Beat Feuz. Der Schangnauer, der am Vortag in der Abfahrt einen seltenen Ausfall verdauen musste, meldete sich mit Platz 5 eindrücklich zurück. Auf den drittplatzierten Kriechmayr fehlten Feuz im Ziel 28 Hundertstel.

Zweitbester Schweizer wurde Stefan Rogentin (7.), der seinen starken Auftritt von Gröden damit bestätigte und sein zweitbestes Weltcup-Resultat herausfuhr. Unmittelbar hinter Rogentin klassierte sich Marco Odermatt. Der Nidwaldner lag lange auf Podestkurs, ehe er das Gleichgewicht verlor und beinahe das zweitletzte Tor verpasste. Sein Vorsprung im Gesamtweltcup auf den neu ersten Verfolger Kilde beträgt aber weiterhin beruhigende 276 Punkte.

So geht's weiter

In Bormio steht am Donnerstag noch einmal ein Super-G auf dem Programm. Danach begibt sich der Tour-Tross nach Zagreb, wo am 5. Januar ein Nachtslalom ansteht. Am Wochenende darauf messen sich die Techniker am legendären «Chuenisbärgli» in Adelboden.

SRF zwei, sportlive, 29.12.2021, 11:20 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Kevin Müller  (dezentral)
    Deprimierend, einen erfahrenen Skifahrer wie Ralph Weber so die Piste hinunterrutschen zu sehen.
    1. Antwort von Philipp Spuhler  (PSp)
      Herr Müller, könnten Sie es so gut wie Ralph Weber?
    2. Antwort von Kevin Müller  (dezentral)
      Wohl kaum, Herr Spuhler. Dennoch schwer anzusehen, ich hoffe Ralph Weber kann sich steigern, denn diese Leistung heute wirft wohl auch bei ihm viele Fragezeichen auf.
  • Kommentar von Marc Nager  (Manager)
    Ein seltsames Rennen, bei dem die Fahrer auf einer noch seltsameren Piste, die aus ebenso viel blau wie weiss bestand, irgendwo in dem ganzen “Picasso” (wie Plaschy sagen würde) einen möglichst schnellen Weg finden mussten. Dass mit Haaser die Nr. 25 Zweiter wurde, was ihm zu gönnen ist, wirft aber doch Fragen auf, die sich weder Arnet noch Berthod stellten. Da war einiges zu viel aufs Material zurückzuführen. Das wurde kein einziges Mal angesprochen. Gutes CH-Teamresultat & verdienter Sieger.
    1. Antwort von Peter Müller  (1898YB)
      Das hat wenig mit dem Material zu tun, der ist einfach stark gefahren. Wer sich auskennt, hat sein Potenzial schon länger gesehen.
      Ganz am anderen Ende der Skala: Ralph Weber. Das ist einfach nur schwach, wie der da die Kurven hin- und herrutscht. Nach 8 Jahren im Weltcup so zu fahren, ist traurig, insbesondere wenn man zurückdenkt, als was für ein Talent er gehandelt wurde.
    2. Antwort von Philipp Spuhler  (PSp)
      Kein Fahrer hat über diesen Super G gejammert, es war ein sehr anspruchsvoller SG auf einer schwierig zu befahrenden eisigen Piste. Odermatt war nicht restlos zufrieden mit seiner Fahrt, ich denke, morgen zählt er zu den Siegesanwärter.
  • Kommentar von Peter Müller  (1898YB)
    Den Schweizer Technikern ist die Umstellung von der ersten Hälfte zu den letzten beiden Sektoren leider nicht gelungen. Dort ist es nicht schnell, linienmässig auf der letzten Rille zu fahren, wie man durch die Live-Tempomessung gesehen hat. Auch da muss man natürlich linienmässig attackieren, sollte aber immer ein wenig Reserve haben, um Tempo mitzunehmen. Hoffentlich können das Odermatt und Caviezel morgen umsetzen, dann ist noch viel mehr drin!
    1. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Sind sie da schon mal runtergefahren?
    2. Antwort von Martin Engelhard  (Engeli)
      Kein Wunder, wenn man Peter Müller heisst....