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Zusammenfassung Abfahrt Beaver Creek
Aus Sport-Clip vom 03.12.2022.
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Abfahrt in Beaver Creek Odermatt erneut nur von Kilde geschlagen – Hintermann hadert

Auch in den Rocky Mountains fehlt Überflieger Marco Odermatt nur wenig zum ersten Weltcup-Sieg in der Abfahrt. Beat Feuz und Niels Hintermann fahren zeitgleich auf Rang 9.

Das Podest

  • 1. Aleksander Kilde (NOR) 1:42,09 Minuten
  • 2. Marco Odermatt (SUI) + 0,06 Sekunden
  • 3. James Crawford +0,79 (CAN)

Zehn Hundertstel waren es in Lake Louise gewesen, gar nur noch deren sechs in Beaver Creek, die Marco Odermatt vom ersten Weltcup-Sieg in der Abfahrt trennten. Wie schon beim ersten Auftritt in Nordamerika stand ihm auch in Colorado einzig Aleksander Kilde vor der Sonne.

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Odermatt nur einen Wimpernschlag hinter Kilde
Aus Sport-Clip vom 03.12.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 25 Sekunden.

Der Norweger fuhr bereits im Gleitstück im 1. Sektor einen entscheidenden Vorsprung auf seine Konkurrenz heraus und wurde bei schwierigen Bedingungen seinem Ruf als «Schlechtwetter-Spezialist» einmal mehr gerecht. Nur der Nidwaldner Odermatt kam mit den Voraussetzungen ähnlich gut zurecht.

Auf der «Birds of Prey» erneut knapp neben dem Podest landete Matthias Mayer. Der Österreicher zeigte in der einzigen Abfahrt in den Rocky Mountains, nachdem das Rennen am Freitag den äusseren Bedingungen zum Opfer gefallen war, wie schon in Lake Louise eine starke Leistung. Eine Hundertstel sollte am Ende zuungunsten des Österreichers und für den Kanadier James Crawford entscheiden.

Die weiteren Schweizer

  • 9. Niels Hintermann +1,24
  • 9. Beat Feuz +1,24
  • 11. Stefan Rogentin +1,27
  • 23. Gilles Roulin +1,89
  • 36. Lars Rösti +2,52
  • 45. Loïc Meillard +3,13
  • 47. Alexis Monney +3,18
  • 50. Justin Murisier +3,43
  • 55. Ralph Weber +3,74

Wie bereits in seinem letzten Rennen, beim Super-G in Lake Louise, konnte Beat Feuz nicht mit den besten Speed-Fahrern mithalten. Er teilte sich mit Teamkollege Niels Hintermann den 9. Platz. Der Zürcher wurde bei seinem Start vom Winde verweht und wies bereits früh eine grosse Hypothek auf. Diese wusste Hintermann bis ins Ziel nicht mehr entscheidend auszumerzen, auch wenn er in den letzten zwei Sektoren Top-Zeiten herausfuhr.

Im anschliessenden SRF-Interview fand der 27-Jährige gegenüber FIS-Renndirektor Markus Waldner klare Worte und erklärte seinen Ärger nach der Zieleinfahrt: «Er schiesst den Vogel wieder einmal gehörig ab.» Es sei in Ordnung, dass bei solchen Bedingungen ein Rennen stattfinden würde, doch ein Start von ganz oben sei laut Hintermann bei diesen Böen verfälschend. «Der gewisse Grad an Fairness war in diesem Rennen nicht mehr gewährleistet.»

Waldner, an den die Kritik adressiert gewesen war, meinte hinterher, dass er die Sache mit Hintermann habe klären können, «wie man dies unter Männern eben macht». Der Südtiroler führt im untenstehenden Interview die Probleme aus, mit denen die Verantwortlichen zu kämpfen hatten.

Das weitere Programm

Am Sonntag steht für die Speed-Spezialisten auf der «Birds of Prey» noch ein Super-G auf dem Programm. Anschliessend führt der Weltcup die Fahrer zurück nach Europa: Am kommenden Wochenende des 10. und 11. Dezembers sind im französischen Val d'Isère die Techniker bei einem Riesenslalom (Samstag) und Slalom (Sonntag) gefordert – bei SRF sind Sie wiederum live dabei.

SRF info, sportlive, 03.12.22, 17:45 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Senn  (Lukmanier)
    @ Nils, Sie haben völlig recht. Trotzdem glaube ich, dass Sie mental stark genug sind, um noch in dieser Saison mindestens ein Rennen zu gewinnen. Die Skills dazu haben Sie zweifellos!
  • Kommentar von Johnny Hess  (JohnnyHess)
    Warum wurde nicht vom unteren Reservestart gestartet?

    Das viele Blingbling vom Handy der Herren Hofmänner u Berthod war nervig, vielleicht heute auf tonlos stellen, Danke ;)
  • Kommentar von Samuel Schuler  (CHURTZLAETZ)
    Natürlich sind die Bedingungen sehr schwierig, jedoch war es für alle schwer, halt nicht für jeden gleich. Ich verstehe Hintermanns Frust, soviel ich weiss hatte er aber auch schon von solchen Bedingungen profitiert (man denke hier an die Kombi in Wengen, 2017) Es ist sicher ärgerlich, gleicht sich aber in einer ganzen Karriere meist wieder aus. Es wäre für Kilde, Odi und Crawford auch nicht ganz fair gewesen, wäre das Rennen gestoppt worden, den sie haben nichtsdestrotz ihre Leistung gebracht.