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Finalsieg gegen Österreich Schweiz holt WM-Gold im Team-Event

Die Olympiasieger sind auch Weltmeister: Holdener, Danioth, Yule und Zenhäusern schlagen in Are im Final Österreich.

Das Podest

  • 1. Schweiz
  • 2. Österreich
  • 3. Italien

Nach dem Olympiasieg in Pyeongchang sichert sich die Schweiz auch den Weltmeistertitel im Team-Event. Wendy Holdener, Aline Danioth, Daniel Yule und Ramon Zenhäusern setzten sich im Final hauchdünn gegen Österreich durch.

Den entscheidenden Sieg fuhr Zenhäusern ein. Zum 3. Mal in Folge geriet die Schweiz mit 1:2 ins Hintertreffen. Der Walliser bewies aber einmal mehr seine Klasse und entschied das kapitale Duell gegen Marco Schwarz für sich. In 23,23 Sekunden realisierte er die beste Zeit des Tages. Auch die zweit- und drittschnellste Marke des Wettkampfs stellte der 26-Jährige auf.

2. Goldmedaille in Are

Für die Schweiz ist es die 2. Medaille in einem WM-Team-Event. 2007 hatten die Schweizer ebenfalls in Are Bronze geholt. An den aktuellen Titelkämpfen ist es für Swiss Ski die 2. Goldmedaille nach derjenigen von Holdener in der Kombination. Über den WM-Titel durften sich auch die Ersatzfahrer Andrea Ellenberger und Sandro Simonet freuen.

Krimis gegen Deutschland und Schweden

Auf dem Weg zu Gold hatte sich das Quartett im Halbfinal gegen Deutschland durchgesetzt. Nach Niederlagen von Danioth (gegen Lena Dürr) und Yule (gegen Anton Tremmel) stand es vor dem abschliessenden Duell 1:2. Zenhäusern hielt gegen Linus Strasser dem Druck aber Stand und machte den Final-Einzug perfekt.

Wegweisend war zuvor der Erfolg im Viertelfinal gegen Schweden. Auch hier lag die Schweiz gegen die mit Anna Swenn-Larsson, Frida Hansdotter, Matthias Hargin und Andre Myhrer hochkarätig besetzten Skandinavier 1:2 zurück. Wie gegen Österreich und Deutschland sicherte Zenhäusern seinem Team dank einem Sieg noch den Halbfinal-Einzug.

Italien gewinnt kleinen Final dramatisch

Bronze sicherte sich das italienische Team im dramatischen kleinen Final gegen Deutschland. Zunächst jubelte die DSV-Mannschaft. Weil Strasser aber eingefädelt hatte, wurde Deutschland noch disqualifiziert. Damit durften sich Lara Della Mea, Irene Curtoni, Simon Maurberger und Alex Vinatzer über Rang 3 freuen.

So geht es weiter

Nach einem Ruhetag am Mittwoch steht am Donnerstag mit dem Riesenslalom der Frauen die nächste Medaillen-Entscheidung an. Die Männer bestreiten ihren Riesenslalom am Freitag. Am Samstag (Frauen) und Sonntag (Männer) bilden die Slaloms den WM-Abschluss.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.02.19, 15:40 Uhr

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51 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Gratulation an das Schweizer Team das trotz schlechteren Voraussetzungen den Final Dominiert haben. Achtung auf Zenhäuser beim Slalom, der Slalom ist eher flach und er ist in Form und die Gestrige Leistung hat im Sicher zusätzlich Mumm gegeben.
  • Kommentar von frank müller  (frankysrf)
    vor lauter ramon vergessen die meisten wendy, ohne all ihre siege hätten die siege von ramon rein gar nichts genützt, auch wendy hat bei den frauen meistens bestzeiten aufgestellt. also ohne wendy kein ramon !!
  • Kommentar von Reto Klauser  (Reto Klauser)
    Gratulation an die angagierten Athleten! Meine Meinung bleibt die Selbe: Gold fuer die FIS, 4. Platz an die Kombination.........