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Gisin und Jasmina Suter holen Startplatz für Abfahrt
Aus Sport-Clip vom 12.02.2021.
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Abschlusstraining der Frauen Gut-Behrami mit Bestzeit – Schweizer Starter-Quartett bestimmt

Die Tessinerin überzeugt im Abfahrts-Training von Cortina mit der schnellsten Fahrt. Michelle Gisin und Jasmina Suter sichern sich einen Startplatz.

Bereits vor dem einzigen (kompletten) Abfahrtstraining der Frauen in Cortina war klar, dass zwei der vier Schweizer WM-Startplätze vergeben sind: Neben Vizeweltmeisterin Corinne Suter hat auch Lara Gut-Behrami ihren Platz in der Abfahrt auf sicher.

Und während es Suter (11.) nach einem starken oberen Streckenabschnitt auf der Olimpia delle Tofane unten ruhiger angehen liess, setzte Gut-Behrami ein Ausrufezeichen. Auch die Tessinerin ist nicht bekannt dafür, im Training jeweils ans Limit zu gehen. Dennoch zauberte sie abgesehen von einem kleinen Schlag eine blitzsaubere Fahrt in den Schnee. Und obendrein die schnellste Zeit des Tages.

Gut-Behrami hatte schon am Vormittag überzeugt, als die Fahrerinnen auf einer verkürzten Strecke ohne den Schlussteil trainierten. Nur die beiden Österreicherinnen Mirjam Puchner und Tamara Tippler waren schneller gewesen. Am Nachmittag reihten sich beide hinter der Schweizerin ein.

Gisin und Jasmina Suter kommen zum Handkuss

Für die übrigen 4 Schweizerinnen ging es im Abschlusstraining um die anderen beiden Startplätze im Schweizer Team. Die beste Empfehlung gab dabei Michelle Gisin ab. Die Engelbergerin verlor als Achte 0,66 Sekunden auf die Bestzeit ihrer Teamkollegin und verdiente sich so die Selektion.

Live-Hinweis

Verfolgen Sie die Abfahrt der Frauen an der Ski-WM in Cortina am Samstag ab 10:30 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App.

Jasmina Suter (15.), Jasmine Flury (16.), die ein Tor verpasste, und Priska Nufer (18.) klassierten sich alle in derselben Region. Die Trainer vergaben den letzten Startplatz schliesslich an Suter.

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Tschuor: «Zeit im Abschlusstraining war massgebend»
Aus Sport-Clip vom 12.02.2021.
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Rechtzeitig auf das wichtigste Rennen des Jahres scheint auch Titelverteidigerin Ilka Stuhec, die in dieser Saison noch ohne Podestplatz ist, wieder in Form zu kommen. In den letzten beiden Abfahrten in Crans-Montana hatte die Slowenin mit den Rängen 27 und 37 enttäuscht. Im Training in Cortina verlor sie eine knappe halbe Sekunde auf Gut-Behrami und wurde Sechste.

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Stuhec: «Spüre etwas Druck, aber habe nichts zu verlieren»
Aus Sport-Clip vom 12.02.2021.
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Resultate Abschlusstraining

1. Lara Gut-Behrami (SUI) 1:34,61. 2. Tamara Tippler (AUT) 0,19 zurück. 3. Mirjam Puchner (AUT) 0,34. 4. Ramona Siebenhofer (AUT) 0,40. 5. Kira Weidle (GER) 0,45. 6. Ilka Stuhec (SLO) 0,49. 7. Marie-Michelle Gagnon (CAN) 0,64. 8. Michelle Gisin (SUI) 0,66. 9. Christina Scheyer (AUT) 0,71. 10. Breezy Johnson (USA) 0,76.

11. Corinne Suter (SUI) 0,77. 12. Ester Ledecka (CZE) 0,83. Ferner: 15. Jasmina Suter (SUI) 0,97. 16.* Jasmine Flury (SUI) 1,00. 18. Priska Nufer (SUI) 1,13. - * Torfehler. - 35 Fahrerinnen gestartet und klassiert.

SRF zwei, sportlive, 12.02.2021, 12:50 Uhr;

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli Roschi  (Veloueli)
    Ich habe über Lara oft auch negativ geurteilt. Nach der Sendung in SRF wo Lara die Frau Detling am Abend nach ihrem Ausscheiden kurz nach dem Start zu einer Crepe eingeladen hat, sehe ich das anders. In dieser heutigen Medienwelt wo nur Geschleime positiv bewertet wird, verstehe ich nun Lara Gut. Meine Hochachtung vor ihr.
  • Kommentar von Marlisa Schmid  (Marlisa)
    So hervorragend ihre Leistungen sind, so abgelöscht sind ihre Interviews. In Montana war es noch der Rücken, der zwickte, und sie kaum mehr laufen konnte. Dann am Tag danach wieder zuoberst auf dem Podest. Heute hat sie bauchweh und Schlafprobleme. Das Interview dauerte nur 30 Sekunden, sie war sehr unfreundlich und abweisend, lief einfach davon.... Ganz anders Sutter, die auch schlecht geschlafen hat, aber ein sympathisches Interview gab. Und auch die Interviews mit Gisin sind immer top.
    1. Antwort von marcel lienhard  (marcelo)
      Freuen Sie sich doch einfach ab der tollen sportlichen Leistung. Lara Gut-Behrami ist eine Vollbluttsportlerin mit viel Ehrgeiz und das spornt auch die anderen Schweizer Athletinnen zu Spitzenleistungen an. HOPP LARA, HOPP SCHWIIZ!!
    2. Antwort von Peter Müller  (1898YB)
      Wenn sie (ehrliche) Interviews gibt, dann gibts einen riesigen Aufschrei wegen einer Lapalie (Crans-Montana). Dann wird ihr privates Gespräch kurz vor der Super-g Absage bzgl desselben Themas direkt wieder in die Medien aufgenommen und völlig deplatziert mit dem Mahnfinger kommentiert ("scheinbar beschäftigt sie das immer noch". Logisch, spricht sie darüber, wenn sie darauf angesprochen wird). Kein Wunder, hat sie weniger Spass an der Medienarbeit!
    3. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Jeder Mensch ist anders in seinem/ihrem Weg, den richtigen Adrenalinspiegel zu haben, um Bestleistungen zu erreichen. Ich hatte ja vor dem Super-G schon Sorge, dass Lara Gut-Behrami zu wenig Krisen-Aufbau hatte! Nein, im Ernst. Mir ist sie so lieber als zu der Zeit, da sie als sunny-girl dauerpräsent war. Sie hat sich super zurückgekämpft und dass das Interview in der Tagesschau gestern recht müde war, ist nicht ihr Fehler. Aber: schauen/hören Sie mal rein bei den Tessinern! super!
    4. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      Lassen sie es bitte Lara ist weder ihnen noch jemanden anders etwas schuldig. Immer rumhacken etc. Geniesst die tollen Leistungen und haltet die Klappe.
    5. Antwort von Yanik Holenstein  (Yaho)
      Wer nicht pro lara ist, ist auch nicht pro schweiz. Hopp lara!
    6. Antwort von hans schwarz  (ks)
      Gibt es jetzt auch noch die Disziplin "Interview geben"?
    7. Antwort von Jaro Bels  (Gotod)
      Lara Gut war, ist, und bleibt immer Lara Gut und zu sich selber treu und immer ehrlich. Ob es Ihnen oder mir gefällt oder eben nicht ist absolut Wurst. Sie hat auch nie aufgegeben und immer beispielhaft gekämpft. Und diese WM hat ihr dafür absolut verdient belohnt. Ein Vorbild für jeden Sportler. Basta.
  • Kommentar von Bruno Maler  (brunomaler)
    Ja. Suter wird als 4. Schweizerin starten