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Ski Alpin Janka kritisiert weitere #Abfarce

Carlo Janka hat seinem Ärger über die Abfahrt im norwegischen Kvitfjell mit ungewohnt deutlichen Worten Luft verschafft. Via Twitter bezeichnete er die Veranstaltung als eines jener «Rennen, die die Welt nicht braucht».

Carlo Janka ist im Ziel frustriert
Legende: Verärgert Carlo Janka findet Rennen wie die Abfahrt von Kvitfjell überflüssig. Reuters

Der Bündner Olympiasieger von 2010 twitterte im unmittelbaren Anschluss an die Abfahrt von Kvitfjell seinen Unmut und sprach von einer Juxveranstaltung, die an die Fasnacht erinnere.

Janka tönte an, dass er insgesamt fünf Rennen dieser Saison als zweifelhaft empfindet. Den Begriff «Abfarce» wählte er auf Twitter zum wiederholten Mal. Auch der Abfahrt von Wengen hatte Janka bereits dieses Attribut verliehen.

In Kvitfjell waren die Bedingungen gewiss alles andere als ideal. Die Abfahrt wurde auf einer deutlich verkürzten Piste ausgetragen, und die einzige Trainingsfahrt fand wetterbedingt noch am Renntag selbst statt.

In den Worten des 27-jährigen Schweizer Skirennfahrers darf jedoch auch eine gehörige Portion Frust über die eigene Leistung vermutet werden. Sowohl in Kvitfjell (33.) als auch in Wengen (ausgeschieden) blieb Janka ohne Weltcup-Punkte.

Legende: Video Rennbericht Männer-Abfahrt abspielen. Laufzeit 01:20 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 28.02.2014.

22 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Rösli, Zürich
    Ich verstehe Carlo Janka und finde es gut, dass er seinem Aeger Platz macht. Denn er kann auf einer Abfahrt, die knapp eine Minute dauert, sein Können nicht zeigen. Ich habe immer noch Abfahrten im Kopf, die über zwei Minuten dauerten, die körperliche Kraft brauchten, Kondition. Auf denen ein Fehler durch fahrerisches Können korrigiert werden konnte. Das ist doch auf diesen "Abfarcen", wie sie Carlo Janka nennt, nicht der Fall. Aber eben, wichtig sind nicht die Fahrer sondern die Werbung...
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  • Kommentar von iggy, basel
    Der Mann darf doch auch Kritik äussern!
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    1. Antwort von Gionrudolf Devonas, Luzern
      Sicher darf Carlo Janka und er hat sogar Recht! Bei 80% der Abfahrten in diesem Jahr, einschliesslich dem Olympia Abfahrtsrennen waren die Verhältnisse alles andere als ideal! Wetterkapriolen...weiche Pisten die nicht wirklich klassieren und zu warme Temperaturen waren die Regel. Klar, als technisch versierter Skirennfahrer braucht Carlo Janka harte Pisten um sein Optimum herauszuholen und das war in diesem Jahr selten der Fall.
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  • Kommentar von René, St.Gallen
    @Passant Mit den erfolgreichsten Schweizer Sportlern haben sie scheinbar Mühe. Bei Janka und ihrem "Liebling" RF "suchen" sie meistens das Negative und kritisieren oft einseitig ohne Gesamtbild. Die Äusserung von Janka richtet sich nicht gegen seinen Arbeitgeber sondern gegen die FIS. Wie ich schon erwähnte, der Co-Kommentator H.Knauss äusserte sich zum gestrigen Rennen: Dies ist nicht Formel 1, es ist Formel 3! Ihre Bemerkung zu S.Viletta ist fehl am Platz.
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