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Schladming 2013 17-jährige Mikaela Shiffrin holt Slalom-Gold

Mikaela Shiffrin ist drittjüngste Slalom-Weltmeisterin aller Zeiten. Die 17-jährige Amerikanerin siegte in Schladming vor Michaela Kirchgasser und Frida Hansdotter.

Shiffrin holte den WM-Titel dank einem starken zweiten Lauf. Die Amerikanerin stiess vom 3. Rang an die Spitze vor. Shiffrin siegte 0,22 Sekunden vor der Österreicherin Michaela Kirchgasser und 0,26 Sekunden vor Frida Hansdotter. Die Schwedin hatte nach dem ersten Lauf in Führung gelegen.

Shiffrins kometenhafter Aufstieg hat damit einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Die erst 17-jährige Amerikanerin hatte in der aktuellen Saison schon drei Weltcup-Rennen gewonnen.

Schild nicht bei den Schnellsten

Kirchgasser sorgte mit einem fulminanten zweiten Lauf, der sie vom 6. auf den zweiten Rang brachte, für beste Stimmung im Zielraum. Die 27-jährige holte ihr erstes Edelmetall bei einem Grossanlass.

Marlies Schild hingegen, die nach einem Innenbandriss am rechten Knie überraschend früh ihr Comeback gab, konnte mit den Schnellsten erwartungsgemäss nicht mithalten. Die österreichische Titelverteidigerin fuhr auf den 9. Rang.

Schweizerinnen steigern sich

Den jungen Schweizerinnen Wendy Holdener und Michelle Gisin gelang kein Exploit. Beide steigerten sich nach verhaltenen ersten Läufen, am Ende belegten sie die Plätze 11 und 26.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Otto, Brunnen
    Was für ein riesen Talent
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  • Kommentar von Michael Krause, aarau
    mikaela ist in lukas verliebt!
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  • Kommentar von James Wright, Schaffhausen
    Shiffrin ist genau das, was dem gesamten Schweizer Team seit Jahren fehlt: Ein Talent, das kaltschnäuzig ist. Es ist nicht nur ihr Talent, sondern auch ihre Einstellung. Sie hat dran geglaubt, dass sie auch erst mit zarten siebzehn Jahren DIE BESTE sein kann. Kommt bei den Schweizern mal ansatzweise so etwas wie ein Jahrzehnte-Talent auf (wie Gut oder Janka), versinkt es auch bald wieder im guten Durchschnitt. – Und wieso? Weil wir Schweizer sind: uns fehlt die bedingungslose Überzeugung zur...
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Sie haben zwar Recht, aber Sie dürfen nicht vergessen, dass die USA 310 Millionen Einwohner zählen, wir aber nur acht, von denen fast zwei Millionen Ausländer sind. Wer diese Zahlen vergleicht, erkennt schnell, dass die Amis aus einem viel grösseren Reservoir schöpfen können, obwohl der alpine Skirennsport bei uns immer noch viel populärer ist. Aber es stimmt schon, dass M. Shiffrin die bekannte typische Ami-Zuversicht hat. Doch wir haben auch eine: Wendy Holdener. Nur abwarten!
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