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Schladming 2013 Hirscher holt Slalom-Gold in Schladming

Topfavorit Marcel Hirscher hat den WM-Slalom von Schladming in überlegener Manier gewonnen. Der Österreicher siegte vor dem Deutschen Felix Neureuther und Teamkollege Mario Matt.

Hirscher, Neureuther und Matt führten schon nach dem 1. Lauf in dieser Reihenfolge. Im Final setzten Matt und Neureuther den Slalom-Dominator unter immensen Druck, indem sie jeweils die Spitze des Klassements übernahmen.

Hirschers Demonstration im 2. Lauf

Doch Hirscher zeigte sich unbeeindruckt und baute seine Führung im 2. Lauf auf 42 Hundertstel aus. Nach einem nicht fehlerlosen oberen Teil legte der 23-jährige Österreicher gegen das Ziel hin nochmals mächtig zu und holte sich zur grossen Freude der Zehntausenden von Zuschauern im Skistadion die Goldmedaille.

«Ich bin überwältigt», rang Hirscher nach den Worten. «Wenn ich nicht so jung wäre, müsste ich meine Karriere beenden. Denn besser kann sie nicht mehr werden», erklärte er die Bedeutung des Titels bei der Heim-WM.

Hirscher hatte in der aktuellen Saison 4 Weltcup-Slaloms gewonnen, bei 3 weiteren stand er auf dem Podest. In Schladming konnte er sich schon Silber im Riesenslalom und Gold im Teamwettkampf umhängen lassen.

Nach dem Weltcup auch bei der WM zuoberst

10 Jahre älter als der frischgebackene Weltmeister ist Bronze-Gewinner Matt. Der 33-Jährige stieg nach WM-Titeln in St. Anton 2001 und Are 2007 ein weiteres Mal auf das «Stockerl». Der Routinier war mit seinem Abschneiden mehr als zufrieden: «Es war im 2. Lauf extrem schwierig zu fahren, doch ich habe die Spur super getroffen.»

Der Zweitplatzierte Felix Neureuther hingegen steht zum ersten Mal bei einem Grossanlass auf dem Podest. «Ich wollte die österreichische Party ja nicht verderben», scherzte der 28-Jährige im Zielraum. Hirscher sei der verdiente Sieger, fuhr er etwas ernster fort: «Der WM-Slalom ist ein Spiegelbild der Weltcup-Saison, und das ist auch richtig so.»

Vogel und Gini steigern sich

Den vier Schweizern am Start gelang kein Exploit. Markus Vogel und Marc Gini steigerten sich zumindest nach verhaltenen ersten Läufen. Die Swiss-Ski-Fahrer belegten am Ende die Ränge 17 und 18.

Ramon Zenhäusern schied im 1. Lauf aus. Reto Schmidiger verlor kurz nach dem Start einen Stock und büsste mehrere Sekunden ein. Im zweiten Lauf verbesserte er sich auf den 28. Schlussrang.

24 Kommentare

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  • Kommentar von Neureuther sagte ja: ''Bei Hirscher gibt es einen reisen Jubel wenn er ins Ziel kommt, und wenn bei , Neureuther sagte ja: ''Bei Hirscher gibt es einen reisen Jubel wenn er ins Ziel kommt, und wenn bei
    Neureuther sagte ja: ''Bei Hirscher gibt es einen reisen Jubel wenn er ins Ziel kommt, und wenn bei mir tote Stille herrscht, weiss ich das ich schnell war.''
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  • Kommentar von Zoltan Pal, Binningen
    Das "Traumpaar" der Kommentatorkabine von SRF zeigte seine Freude über den Sieg der Österreicher durch minutenlanges Schweigen.
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Falsch, Zoltan Pal. Die beiden haben keineswegs geschwiegen, sondern haben sich genauso gefreut wie die beiden österreichischen Kommentatoren, nur konnten sie es natürlich nicht auf die gleiche Weise zeigen, weil kein eigener Rennfahrer gewonnen hatte. Viele wollen es einfach nicht wahrhaben, dass zwischen der schweizerischen und der österreichischen Skiszene viele echte Freundschaften entstanden sind. Dazu gehört, dass Hirscher, Kröll usw. auch bei uns sehr populär und beliebt sind.
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  • Kommentar von Peter, St.Anton am Arlberg
    Wir Österreicher haben ja euch Skifahrer einen Skikurs angeboten, gratis, leider habt ihr denn nicht benutzt. Dann hättet ihr vielleicht mal einen Platz in den ersten 20 erreicht.
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    1. Antwort von Petra, Niederösterreich
      Hallo! Hallo! Hochmut kommt vor dem Fall ! Wie wäre die WM mit Didier Cuche und Beat Feuz ausgegangen ? Ohne Hirscher würden wir auch traurig dastehen! Beat wird schon in Österreich fit gemacht. Warum nicht die anderen Schweizer auch? Ich bin für mehr Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Österreich !
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