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Schladming 2013 Nervenkrieg und Jammer in «Schlappming»

WM-Gastgeber Österreich steht nach der ersten Woche nur mit einer Bronze-Medaille zu Buche. Für die Medien Grund genug, den Ausnahmezustand auszurufen. Retten soll die Ski-Nation Marcel Hirscher. Doch dieser sieht sich mit erneuten Einfädler-Gerüchten konfrontiert.

Klaus Kröll nach der Abfahrt vom Samstag
Legende: Am Boden Klaus Kröll nach der Abfahrt vom Samstag Keystone

Gross ist der Jammer in der Ski-Nation Nummer 1. Von den anvisierten 6 Medaillen, die ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel vorgab, ist man weit entfernt. Bronze von Nicole Hosp in der Super-Kombi ist bislang die bescheidene Ausbeute.

Nach den Abfahrten mit null Edelmetall drohe eine «Pleiten-WM», so die Tageszeitung Österreich. Vor 26 Jahren war Österreich letztmals in allen 4 Speed-Rennen an einer WM ohne Medaille geblieben.

Grosse Aufregung um Hirscher

Mit «Neben der Spur» bezeichnet die Kleine Zeitung die Leistungen der Gastgeber und befürchtet einen «Nervenkrieg». Dies vor allem auch deshalb, weil seit 2 Tagen Bilder im Internet kursieren, die einen Einfädler von Marcel Hirscher  in Kitzbühel zeigen sollen. Der Aufschrei war so gross, dass FIS-Renndirektor Günther Hujara per Video beweisen musste, dass alles korrekt ablief.

Schladminger W(eh)M

Für die Kronen Zeitung bleibt nur noch eine Hoffnung: «Jetzt kann uns nur noch Marcel retten.» Die Erwartungen an den Technik-Spezialisten sind immens, seit WM-Beginn ist er Thema Nummer 1. Für den Kurier ist indessen jetzt schon klar, dass die Schladminger Titelkämpfe zu einer  «W(eh)M» verkommen sind. Nicht besser fällt die Halbzeit-Bilanz der Tiroler Tageszeitung aus: «Schlappming: Pleiten, Blech und Pannen.»

6 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Manser, Appenzell
    In den USA wissen sicher viele dass WM läuft. Euch Zürcher interessiert ja eh nichts..... Schöner Gruss von Appenzell
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    1. Antwort von Stefan Keller, Zürich
      Eben, Skifahren ist so unbedeutend wie Cricket. Skifahren interessiert auf der Welt keine Sau.
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  • Kommentar von Stefan Keller, Zürich
    Skifahren wird eh überbewertet, auch bei uns, dabei interessiert es eigentlich nicht mehr viele. Vorbei die Zeiten, wo wir als Kinder noch von der Schule heimgerannt sind, um Kitzbühl oder das Lauberhornrennen zu schauen. Meine Kinder haben schon nicht mehr Skirennen geschaut. Wengen, die Streif, was ist das? Und in USA, Spanien, England, Australien, etc. weiss sicher keine Sau, dass gerade eine Ski-WM läuft...
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    1. Antwort von Rafael Bischof, Greifensee
      Nur weil in den USA, England usw niemand weiss wann eine Ski WM stattfindet heisst das noch lange nichts. Wissen sie wann und wo die letzte Cricket WM stattfand? Die meisten Engländer, Australier und Neuseeländer könnten ihnen das wahrscheinlich aus dem Stegreif sagen. Und nur weil sie sich nicht mehr für die Skirennen interessieren muss das auch nicht heissen, dass es andere nicht tun. Mir ist Fussball z.B. völlig egal, das heisst aber nicht dass es niemanden interessiert.
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    2. Antwort von tinello, Bärner Oberland
      Der Unterschied liegt wohl darin, dass Sie keine Zeit damit verschwenden mussten, auf diesen unsozialen Netzwerken irgendwelche unwichtige Infos zu verbreiten um damit am Ball zu bleiben. Sie hatten noch Zeit und ihre Familie und Freunde um sich, um gemeinsam ein tolles Skirennen zu verfolgen. Stimmts?
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    3. Antwort von enpassant, thun
      Ihr Kommentar zeigt wahrscheinlich einen Teil des Problems von Swiss Ski auf. Die Kids interessieren sich deutlich weniger für Skisport und der Snowboard-Hype ist auch vorbei.Im Spitzensportbereich gibt es kaum eine Sportart, die in der Schweiz nicht in einer Krise steckt. Es wäre wichtig zu erfahren, worauf die Kids stehen und ob sie überhaupt für Leistungssport zu gewinnen wären. Gibt es etwas, dass doch eine Sau interessieren könnte?
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