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Schladming 2013 Swiss-Ski reist mit 21 Athleten zur WM

Swiss-Ski hat für die vom 4. bis 17. Februar stattfindende WM in Schladming ein 21 Athleten umfassendes Kader nominiert. Mit Michelle Gisin, Wendy Holdener, Gino Caviezel, Reto Schmidiger und Ramon Zenhäusern sind auch 5 Nachwuchshoffnungen in der Steiermark am Start.

Legende: Video Swiss-Ski mit 21 Athleten zur WM («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 01:46 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.01.2013.

Mit insgesamt 8 Athletinnen und 13 Athleten nimmt Swiss-Ski das Abenteuer Schladming in Angriff. Bei der Selektion liess der Verband wie angekündigt Milde walten. Es sei «bewusst eine relativ grosse Mannschaft selektioniert» worden, liess Swiss-Ski verlauten. Der Schweizer Verband wollte die Chance nutzen und alle Startplätze besetzen, da an der WM wichtige Punkte vergeben werden, die für die zukünftigen Startpositionen von Bedeutung sind.

Inglin: «Junge Fahrer haben Potenzial»

Bei den Frauen hatten 7 Fahrerinnen ihr Ticket bereits gelöst, Michelle Gisin profitierte vom Nachwuchsbonus. Im Männerteam, das derzeit tief in der Krise steckt, hatten einzig Didier Défago, Patrick Küng, Carlo Janka und Markus Vogel die internen Kriterien erfüllt (1 Top-7-Platz oder 2 Top-15-Plätze im Weltcup). Mit Gino Caviezel, Reto Schmidiger und Ramon Zenhäusern wurden auch hoffnungsvolle, junge Fahrer berücksichtig. «Sie haben durchaus das Potenzial, sich an der WM in einem guten Licht zu zeigen», sagte Männerchef Osi Inglin im Interview mit SRF.

«Auf den ersten Blick scheint es paradox, dass wir mehr Männer als Frauen selektioniert haben», erklärt Inglin. «Doch wenn man genauer hinsieht wird klar, dass bei den Frauen ausserhalb dieser 8 Fahrerinnen niemand mehr da war. Da gibt es bei den Männern doch einige Kandidaten mehr.»

Wenige interne Ausscheidungen

Bei den Frauen wird lediglich noch um die Abfahrts-Startplätze gekämpft. Fränzi Aufdenblatten, Dominique Gisin, Lara Gut, Nadja Kamer und Marianne Kaufmann-Abderhalden fahren eine Ausscheidung um die 4 Startplätze.

Bei den Männern stechen Marc Gisin, Vitus Lüönd und Silvan Zurbriggen um ein Abfahrtsticket. Zurbriggen kämpft zudem mit Sandro Viletta auch um den letzten Super-G-Startplatz.

Schladming 2013: Swiss-Ski-Selektionen

NameAlterDisziplin
Fränzi Aufdenblatten31Abfahrt*, Super-G
Dominique Gisin27Abfahrt*, Super-G, Super-Kombination, Riesenslalom
Michelle Gisin19Slalom
Lara Gut21Abfahrt*, Super-G, Super-Kombination, Riesenslalom
Wendy Holdener19Riesenslalom, Slalom
Nadja Kamer26Abfahrt*
Marianne Kaufmann-Abderhalden26Abfahrt*, Super-Kombination
Fabienne Suter28Super-G, Riesenslalom
*Der Qualifikationsmodus für die Abfahrt wird nach dem Super-G vom 5. Februar festgelegt.
Marc Berthod29Super-Kombination, Riesenslalom
Gino Caviezel20Riesenslalom
Didier Défago35Abfahrt, Super-G, Riesenslalom
Carlo Janka26Abfahrt, Super-G, Super-Kombination, Riesenslalom
Marc Gini28Slalom
Marc Gisin24Abfahrt**
Patrick Küng29Abfahrt, Super-G
Vitus Lüönd28Abfahrt**
Reto Schmidiger20Slalom
Sandro Viletta27Super-Kombination
Markus Vogel29Slalom
Ramon Zenhäusern20Slalom
Silvan Zurbriggen31Abfahrt**, Super-Kombination, Super-G
**Gisin, Lüönd und Zurbriggen fahren in den Trainings zur
Abfahrt den letzten verbleibenden Startplatz unter sich aus. Der genaue Modus
wird vor Ort festgelegt.

24 Kommentare

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  • Kommentar von Kempf Brigitte, Meiringen
    Ja so ist es gut. Alle Verwöhnten auch an die WM. Nachwuchs okay.
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  • Kommentar von Stephan Leuthold, Laupen BE
    Ich finde diese Entscheidung trotz allem gut. Solche Grossanlässe haben ja bekanntlich ihre eigene Gesetze, und deshalb kann es ja durchaus sein, das dem eint oder andern einen Exploid gelingt, und dies den Saisonverlauf aller positiv beeinflusst! Zudem sollten gerade die jungen Nachwuchsfahrer diese wichtige (und schöne) Erfahrung machen dürfen.
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Das Wichtigste ist, dass fast alle Jungen mitgenommen werden, die im Weltcup positiv aufgefallen sind, weil es vor allem darum geht, Erfahrungen zu sammeln, die ihnen schon im nächsten Jahr nützen könnten. Das Mitnehmen von so vielen ist richtig, weil eine solche Ski-Nation wie die Schweiz auch internationale Präsenz markieren muss. Auch wenn es diesmal wohl keine Medaille gibt: Weiter so wie bisher mit den Jungen arbeiten, schon ab dem nächsten Jahr geht es bestimmt wieder bergauf.
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