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Schladming 2013 Swiss-Ski will bei Selektionen ein Auge zudrücken

Aufgrund der ausbleibenden Resultate im Weltcup sieht sich Swiss-Ski gezwungen, bei der Selektion für die WM in Schladming nicht die harte Linie zu fahren. Insbesondere junge Talente dürfen auf einen Startplatz hoffen.

Zenhäusern war in Adelboden und Wengen bester Schweizer - darf er zur WM?
Legende: Slalom-Hoffnung Ramon Zenhäusern war in Adelboden und Wengen bester Schweizer - darf er zur WM? Keystone

Mit Didier Défago, Carlo Janka, Patrick Küng und Markus Vogel haben nur gerade 4 Fahrer die Kriterien von Swiss-Ski (1 Platzierung in Top 7 oder 2 in Top 15) für eine WM-Selektion erfüllt. Nun hat Präsident Urs Lehmann erklärt, Nachsicht walten zu lassen.

Ziel des Verbandes ist es, in allen Disziplinen das Start-Kontingent von 4 Athleten zu nutzen. «Wir haben Leute mit Potenzial, auch wenn sich einige von ihnen im einem Leistungsloch befinden», begründete Lehmann das Abrücken von den Selektionskriterien.

Zenhäusern, Aerni und Caviezel dürfen hoffen

«Es gilt alle Chancen zu nutzen, und wenn diese auch nur ein Prozent betragen», so Lehmann. Hoffnungen auf eine Selektion dürfen sich nach den Worten des Präsidenten vor allem junge Talente machen. Lehmann nannte explizit Ramon Zenhäusern, Luca Aerni und Gino Caviezel als mögliche WM-Teilnehmer.

Swiss-Ski wird die Liste der Selektionierten am kommenden Mittwoch bekanntgeben.

Hujara tauscht Kostelic aus

FIS-Renndirektor Günter Hujara hat Ante Kostelic, den Vater von Ivica, kurzerhand als Kurssetzer ausgetauscht. Dieser habe für den Slalom vom Sonntag einen unfahrbaren Kurs gesetzt. Kostelic wurde durch den für den italienischen Verband arbeitenden Franzosen Jacques Théolier ersetzt.

10 Kommentare

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  • Kommentar von didi, Region Biel
    Ich finde es erschreckend, wie sich hier Leute anmassen über andere zu "richten". Ich würde ganz gerne mal die Leistungen dieser Leute in deren Arbeitsumfeld beurteilen. Ich hoffe nur, dass sie da auf mehr Verständnis stossen, wenns mal bei ihnen nicht rund läuft!
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  • Kommentar von Kempf, Meiringen
    Solange Südtiroler gewinnen, ist alles in Ordnung. Wer braucht schon gute Schweizer Skirennfahrer. Nicht immer nur schimpfen. Vielleicht sollten wir erfolgreiche Sportler, auch einwenig auf Händen tragen, wie es die Österreicher machen. Wie ist das so mit Abfahrts- Olympiasieger Didier Defago? Olympiasieger, Weltmeister und Gesamtweltcup- Sieger Carlo Janka? Selbst ein Roger Federer bekommt nicht die nötige Präsenz.
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  • Kommentar von Rolf Cueni, Unterwasser
    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Es gibt sicher Einige junge Fahrer in den verschiedenen Ski-Clubs die den Mut und das Können hätten, sich an der WM und im Weltcup zu messen.
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