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St. Moritz 2017 Schweizer Festspiele mit kleinen Wermutstropfen

Die WM 2017 in St. Moritz ist Geschichte. Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann, OK-Chef Hugo Wetzel und FIS-Präsident Gian Franco Kasper ziehen Bilanz.

Legende: Video Das WM-Fazit von Urs Lehmann abspielen. Laufzeit 03:59 Minuten.
Aus St. Moritz aktuell vom 19.02.2017.

Aus sportlicher Sicht waren die Titelkämpfe in St. Moritz ein voller Erfolg. Mehr Medaillen gab es letztmals in Vail (USA) 1989, als die Schweiz 11 Podestplätze bejubeln konnte. Dreimal Gold, je zweimal Silber und Bronze, eine grossartige Bilanz, die einzig durch den Ausfall von Lara Gut (Saisonende nach Kreuzbandriss) getrübt wurde.

  • Urs Lehmann, Präsident Swiss-Ski:

«Mit 7 Medaillen war es natürlich eine hervorragende WM aus Schweizer Sicht. Wir haben ein wunderbares Kapitel der Schweizer Ski-Geschichte geschrieben. Den Heimvorteil, den wir über Jahre aufgebaut haben, konnten wir nutzen. Besonders wichtig war die Medaille von Lara Gut am 1. Tag, das hat den Druck genommen.

Und als sich Gut verletzte, sprangen Wendy Holdener und Michelle Gisin sofort in die Bresche. Ein Kompliment gilt auch dem Trainerteam, das mutig selektionierte und beispielsweise im Fall von Luca Aerni in der Kombination goldrichtig lag. Ziel muss es nun sein, dass wir das Momentum in den Weltcup mitnehmen.»

Legende: Video OK-Präsident Hugo Wetzel im Gespräch abspielen. Laufzeit 05:32 Minuten.
Aus St. Moritz aktuell vom 19.02.2017.

Wetterkapriolen in der 1. Woche und der Zwischenfall mit der abgestürzten Seilbahnkamera am Freitag der 2. Woche hielten das Organisationskomitee auf Trab. Dennoch konnte Hugo Wetzel von einem «rundum gelungenen Anlass» sprechen.

  • Hugo Wetzel, OK-Präsident:

«Ich sagte im Vorfeld, dass wir 2 Dinge brauchen: Erfolgreiche Schweizer Athleten und gutes Wetter. Ersteres ist sofort eingetroffen, zweiteres stimmte ab der 2. Woche ebenfalls. Wir haben 140'000 Zuschauer budgetiert, diese Zahl haben wir übertroffen.»

Für den gebürtigen St. Moritzer Gian Franco Kasper waren es im wahrsten Sinn des Wortes Heimspiele. Der 73-Jährige war voll des Lobes für den Veranstalter.

  • Gian Franco Kasper, Präsident internationaler Ski-Verband FIS

«Das war eine grossartige WM, keine Frage. Wir haben tollen Sport gesehen. Es hat mich gefreut, dass so viele Zuschauer gekommen sind, denn St. Moritz liegt nicht in der Nähe einer grossen Stadt. Ausserdem verzeichneten wir einen neuen Rekord mit 76 teilnehmenden Nationen, das ist eine grossartige Zahl.»

Legende: Video FIS-Präsident Gian-Franco Kasper blickt zurück abspielen. Laufzeit 00:35 Minuten.
Aus St. Moritz aktuell vom 19.02.2017.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.02.2017, 12:30 Uhr.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Haller (wh)
    Bin einig mit den Kommentaren: Es war eine tolle WM am richtigen Ort. 72 Stunden TV war wohl etwas übertrieben. Allzu oft wurden die Gefässe mit Nostalgischem gefüllt (z.B. die gefühlt 592gste Wiederholung der Zieleinfahrt von Russi). Das Rückwärtsgewandte wurde vor allem im Format «Champiuns» mit der gewöhnungsbedürftigen Begleitmusik auf die Spitze getrieben. Dass die Beinahe-Katastrophe mit der Flugschau unter «kleine Wermutstropfen» abgehandelt wird zeugt nicht von der nötigen Selbstkritik
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  • Kommentar von U.E. Romer (romeru)
    Alles war perfekt. Sogar die richtigen Siegerinnen und Sieger durften sich feiern lassen. Aus Schweizer Sicht freuen wir uns natürlich besonders über unser Sonnenschein - die Wendy!
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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    1. Herzlichen Dank an alle Sportler, aller Nationen, aber vor allem unserem Team, an die Glücklichen mit Medaillen & die Glücklosen, welche ebenso mit viel Fleiss & Disziplin zu einer tollen WM beigetragen haben. 2. Herzlichen Dank ans OK & alle die fleissigen Helfer für immense Arbeit & gutes Gelingen dieser WM. 3. Herzlichen Dank an SRF für tolle Übertragungen.
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