Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

St. Moritz 2017 Silber! Holdener nur von Slalom-Queen Shiffrin geschlagen

Wendy Holdener hat im WM-Slalom von St. Moritz hinter einer überragenden Mikaela Shiffrin Silber gewonnen. Die Amerikanerin lieferte eine Machtdemonstration der Extraklasse ab und machte das Triple perfekt.

Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin
  • 2. Wendy Holdener +1,64
  • 3. Frida Hansdotter +1,75

Weltmeisterin in der Kombination und nun Vize-Weltmeisterin im Slalom – kein Wunder strahlte Wendy Holdener im Zielraum über beide Backen! Die Schwyzerin hielt im 2. Lauf dem Druck stand und verteidigte den 2. Platz, den sie bereits bei Halbzeit belegt hatte, souverän. Für die 23-Jährige ist es die erste WM-Medaille in ihrer Paradedisziplin. Vor zwei Jahren war sie in Vail/Beaver Creek ausgeschieden, in Schladming 2013 war sie 11. geworden.

Eine Machtdemonstration lieferte fast schon erwartungsgemäss Mikaela Shiffrin ab. Nach dem 1. Lauf hatte die Amerikanerin nur 0,38 Sekunden vor Holdener gelegen, in der Entscheidung drehte die nun dreifache Slalom-Weltmeisterin (2013, 2015, 2017) aber gewaltig auf. Einen grösseren Vorsprung in einem WM-Slalom hat es seit 47 Jahren nicht mehr gegeben.

Video
Das bittere Out von Velez Zuzulova
Aus sportlive vom 18.02.2017.
abspielen

Velez Zuzulova im Tal der Tränen

Bronze und damit ihre bereits 3. WM-Medaille im Slalom sicherte sich Frida Hansdotter. Die Schwedin rückte auch dank dem bitteren Out von Veronika Velez Zuzulova auf den 3. Platz vor, den die Slowakin bei Halbzeit belegt hatte.

Velez Zuzulova, die in diesem Winter in Zagreb siegte und dreimal Zweite wurde, muss damit weiter auf ihre erste Einzelmedaille an einer WM warten. Ohne Medaille muss die 30-Jährige dennoch nicht abreisen. Im Teamevent hatte sie am Dienstag mit der Mannschaft immerhin Silber gewonnen.

Die weiteren Schweizerinnen

  • 9. Denise Feierabend +2,96
  • 21. Michelle Gisin +4,25
  • OUT Mélanie Meillard (im 1. Lauf)

Eine Wahnsinnsleistung zeigte im Schatten von Holdener auch Denise Feierabend. Mit einem starken 2. Lauf machte sie in der Entscheidung gleich 7 Plätze gut und fuhr als 9. pünktlich zur WM ihr bestes Saisonresultat heraus.

Pech bekundeten die anderen beiden Schweizerinnen. Michelle Gisin (6. nach dem 1. Durchgang) setzte mit einer angriffigen Fahrt alles auf eine Karte und wurde dafür nicht belohnt. Im Steilhang unterlief der Engelbergerin ein zeitraubender Fehler. Bitter verlief das Rennen auch für Mélanie Meillard. Die 18-jährige WM-Debütantin zeigte einen ansprechenden 1. Lauf, bis sie kurz vor dem Ziel das zweitletzte Tor nicht mehr erwischte und ausschied.

Video
Meillard scheidet beim zweitletzten Tor aus
Aus sportlive vom 18.02.2017.
abspielen

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.02.2017, 12:30 Uhr

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

21 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Eben, Herr Kohler, Shiffrin ist schon länger top, eben konstant. Aber das kann man von unseren Leuten nicht sagen.
  • Kommentar von Asher Meng  (Ashi)
    @Zelger Stams. Was ist denn mit Ihnen los? Die Antwort ersehen Sie aus den likes.Bitte um etwas Anstand in Zukunft. Grazia fich. Negatives Denken schadet vor allem Ihnen selbst.
  • Kommentar von Ch. Helfenstein  (Ch. Helfenstein)
    Nach einer konstanten Saison mit 6 Podest Plätzen in 7 Rennen, halten die Nerven und Holdener ist die Beste vom Rest der Welt. Nur eine kümmert sich nicht um den Kampf auf biegen und brechen, um 100el Sekunden. Shiffrin fährt wie auf Schienen und macht die restlichen Fahrerinnen zu Statistinnen. Aber wir können uns freuen, Holdener ist die Beste von den "normalen" Aussergewöhnlichen.
    1. Antwort von E. Waeden  (E. W.)
      Und da, wo sie nicht auf dem Podestplatz gestanden ist, ist sie ausgeschieden. Und mit ihr übrigens auch Shiffrin.