Swiss-Ski im Verletzungspech

Joana Hählen und Reto Schmidiger haben das Trainingscamp in Südamerika abbrechen müssen. Die beiden jungen Rennfahrer erlitten Knieverletzungen. Auch Routinier Silvan Zurbriggen kämpft mit gesundheitlichen Problemen.

Joana Hählen auf der Piste. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein Jahr ohne Rennen Joana Hählen fällt mit einem Kreuzbandriss lange aus. Keystone

B-Kaderathletin Hählen wird die gesamte nächste Saison verpassen. Die 22-jährige Berner Oberländerin zog sich im Riesenslalom-Training in Argentinien einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zu.

«Es ist schon bitter, wie schnell es gehen kann. Mit einem Schlag sind das ganze Konditionstraining und die harte Arbeit umsonst gewesen, und der WM-Winter ist vorbei», bedauert sie.

Unklare Prognosen bei Zurbriggen

Das Verletzungspech, das Schmidiger beklagt, ist weitaus weniger gravierend. Der Slalom-Spezialist riss sich beim Aufstieg auf den Sessellift das Aussenband. Eine Operation ist nicht nötig. Bei der prognostizierten Heilungszeit von zwei Monaten ist ein Start im ersten Slalom des Winters Mitte November möglich.

Silvan Zurbriggen konnte das Trainingslager wegen einer Diskushernie gar nicht erst antreten. Seit Donnerstag ist der Walliser in Behandlung. Wie lange er ausfallen wird, bleibt ungewiss.