Hirscher – der erwartete Halbzeit-Leader

Marcel Hirscher hat im 1. Lauf des WM-Riesenslaloms die Bestzeit aufgestellt. Die Abstände an der Spitze sind aber knapp und könnten noch für Umstürze sorgen. So hofft auch Carlo Janka, mit 1,18 Sekunden an 14. Stelle, sich nach vorne orientieren zu können.

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Hirscher auf dem Weg zur Bestzeit

2:00 min, vom 13.2.2015

Die Österreicher mussten gleich bei der ersten Fahrt einen Dämpfer hinnehmen. Benjamin Raich, dieses Jahr im «Riesen» schon dreimal in die Top 10 vorgestossen, schied mit der Startnummer 1 früh aus.

Trotzdem stellt das ÖSV-Team den Halbzeit-Leader, konnte es sich doch auf Marcel Hirscher verlassen. Der 25-Jährige führt mit 18 Hundertstel Vorsprung auf Roberto Nani (It). Die zeitgleichen Alexis Pinturault (Fr) und Felix Neureuther (De) befinden sich mit weiteren 5 Hundertstel Rückstand in Lauerstellung.

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TV-Hinweis

TV-Hinweis

Der 2. Lauf folgt dann ab 22:15 Uhr. Die Übertragung auf SRF zwei und im Stream auf srf.ch/sport beginnt um 21:45 Uhr.

Viele Konkurrenten im Nacken

Mit Hirscher hat der bisherige Saison-Dominator seine Ambitionen klar unterstrichen. Der Österreicher gewann 4 von 5 Rennen in dieser Disziplin und führt in der Gesamtwertung. Zwei Titel hat er bereits in seinem Palmarès – jenen im Slalom bei der WM 2013 sowie in der Super-Kombi vor 5 Tagen. Nun bietet sich ihm die Chance auf Einzel-Gold Nummer 3 bei einem Grossanlass.

Überraschend liegt Nani auf dem 2. Zwischenrang. Der 26-Jährige war im Weltcup noch nie besser als Fünfter. Nani könnte für die bislang gebeutelten Italiener den ersten Podestplatz an dieser WM herausfahren.

Da die Abstände an der Spitze eng sind – die Top 6 trennt weniger als eine halbe Sekunde – verspricht der 2. Lauf Hochspannung. Nach wie vor aussichtsreich im Rennen liegt Ted Ligety (USA), der Doppelweltmeister 2011/13 sowie Olympiasieger 2014. Er belegt mit 24 Hundertstel Rückstand Platz 5.

Janka: «Es liegt noch etwas drin»

0:58 min, vom 13.2.2015

Janka schielt nach vorn

Die Schweizer konnten bei hervorragenden äusseren Bedingungen nicht glänzen. Carlo Janka erwischte keine fehlerlose Fahrt und belegt Rang 14 mit 1,18 Sekunden Rückstand. Der Bündner glaubt aber, dass bei dieser Ausganslage noch einiges möglich ist. «Wenn ich eine Bombe herauslassen kann und voll attackiere, liegt sicher noch etwas drin.»

Gino Caviezel, Elia Zurbriggen und Justin Murisier folgen auf den Positionen 19, 24 und 29.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 13.02.15 17:45 Uhr