Maze startet aus Pole Position – Gut auf Zwischenrang 2

Tina Maze hat in der Kombi-Abfahrt die schnellste Zeit vorgelegt – und damit ihre Ambitionen auf einen weiteren WM-Titel klar unterstrichen. Denn im Gegensatz zu Lara Gut, die nach einem starken 1. Wettkampfteil nur um 2 Hundertstel zurückliegt, kann sie auch im Slalom ihre Stärke ausspielen.

Tina Maze hält sich die Chance offen, als erste Frau an einer WM in sämtlichen 5 Disziplinen eine Medaille zu gewinnen. Nach Abfahrts-Gold und Super-G-Silber liegt die Slowenin zur Halbzeit der Super-Kombination ebenfalls auf Podestkurs.

Der mit 12-mal Edelmetall bei Grossanlässen reich dekorierten Athletin gehört sogar die absolute Favoritenrolle, stellte sie in der Abfahrt doch Bestzeit auf. Gleichermassen überzeugen konnte Lara Gut, die eine Sekunde schneller als in der Spezialabfahrt unterwegs gewesen war und auf Maze winzige 2 Hundertstel einbüsste.

Anna Fenninger, die Kombi-Weltmeisterin aus dem Jahr 2011, belegt mit 26 Hundertstel Rückstand Position 3 des Zwischenklassements.

Zusatzinhalt überspringen

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie die Entscheidung in der WM-Super-Kombination der Frauen live auf SRF zwei und im Stream auf srf.ch/sport. Der Slalom wird ab 21:40 Uhr übertragen.

Guts Polster ist nicht gross

Der Kampf um eine Medaille wird für die Tessinerin zur ganz grossen Herausforderung. Denn in Lauerstellung liegen gleich 3 Österreicherinnen, die allesamt über ausgewiesene Slalomfähigkeiten verfügen.

So haben Nicole Hosp (4./+ 0,90 Sekunden), Michaela Kirchgasser (8./+ 1,33) und Kathrin Zettel (11./+ 1,75) mit unerschrockenen Speed-Auftritten auf der «Raptor» jeweils eine überraschend solide Basis geschaffen. Erneut hinter den Erwartungen zurück blieb dagegen Lindsey Vonn, die mit 1,31 Sekunden Rückstand nicht über Rang 7 hinauskam.

Nichts zu verlieren

Die Ausgangslage verspricht Hochspannung für die Medaillenvergabe. Und Gut gab derweil folgendes Versprechen ab: «Ich werde alles versuchen und riskieren, denn ich habe nichts zu verlieren.»

Nufer verlor fast 3 Sekunden

1:22 min, vom 9.2.2015

Die zweite Schweizerin am Start, Priska Nufer, handelte sich vor allem in den Gleitpassagen ein grosses Handicap ein. Sie verlor knapp 3 Sekunden auf Maze und hat als 19. auch Rückstand auf die Marschtabelle mit einem angestrebten Top-15-Ergebnis.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 09.02.15, 17:45 Uhr