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Kurz-Zusammenfassung Team-Event
Aus Sport-Clip vom 18.03.2022.
abspielen. Laufzeit 56 Sekunden.
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Weltcup-Finale Junges Schweizer Quartett überrascht und gewinnt den Team-Event

Delphine Darbellay, Livio Simonet, Andrea Ellenberger und Fadri Janutin gewinnen den Team-Wettkampf beim Weltcup-Finale.

Das Podest

  • 1. Schweiz
  • 2. Österreich
  • 3. Deutschland

Ein junges Schweizer Team wies die Konkurrenz in Courchevel/Méribel völlig überraschend in die Schranken. Delphine Darbellay, Livio Simonet, Andrea Ellenberger und Fadri Janutin sorgten für eine kleine Sensation und setzten sich im Team-Event nach einer beeindruckenden Vorstellung die Krone auf. Weder Kanada im Viertelfinal noch Deutschland im Halbfinal noch Österreich zum Schluss hatten der Schweizer Equipe etwas entgegenzusetzen.

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Die Schweizer bezwingen im Final Olympia-Siegerteam Österreich
Aus Sport-Clip vom 18.03.2022.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 33 Sekunden.

Im Final wartete mit Olympiasieger Österreich die dominierende Nation in den Team-Wettkämpfen – doch auch die ÖSV-Equipe wusste die wilden Schweizer nicht aufzuhalten. Mit 3:1 entschieden die Schweizer das Duell für sich. Einzig Darbellay musste sich zu Beginn Ricarda Haaser geschlagen geben.

Im Viertelfinal schürte das Swiss-Ski-Team die Hoffnungen auf einen Coup mit einem klaren 4:0-Sieg gegen die weitaus erfahrenere kanadische Equipe. Deutschland musste sich im Halbfinal anschliessend mit 1:3 geschlagen geben.

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Simonet glänzt im Halbfinal mit Traum-Zeit
Aus Sport-Clip vom 18.03.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 22 Sekunden.

Ellenberger führte junges Team an

Besonders beeindruckend: die Auftritte von Simonet. Der 23-Jährige, der in dieser Saison im Europacup geglänzt hatte, war der einzige Athlet, der die Strecke in unter 22 Sekunden bewältigte. Und das im Halbfinal und Final gleich zweimal. Auch Janutin, der erst am Abend zuvor von seiner Nominierung erfahren hatte, überzeugte auf ganzer Linie.

Fünf Weltcup-Starts hatten Simonet, Janutin und Darbellay zusammengezählt auf dem Buckel. Für Darbellay war es gar das erste Weltcuprennen überhaupt. Sie hatte Anfang März in Kanada im Team-Event die Bronzemedaille an den Junioren-WM geholt.

Routiniers nicht am Start

Die Schweizer Equipe trat mit Ausnahme von Ellenberger, die bereits in Peking neben Wendy Holdener, Gino Caviezel und Justin Murisier am Start und im Viertelfinal ausgeschieden war, ohne routinierte Fahrerinnen an. Beispielsweise schonten sich Holdener (Schnitt an der Wade) und Camille Rast (Knieprobleme) im Hinblick auf die Rennen vom Wochenende.

So geht's in Courchevel/Méribel weiter

Die letzten beiden Tage beim Weltcup-Finale in den französischen Alpen stehen im Zeichen der Technik-Wettkämpfe. Am Samstag streiten sich die Männer im Riesenslalom um Weltcuppunkte, während bei den Frauen der Slalom ansteht. Am Sonntag beschliessen die Männer im Slalom und die Frauen im Riesenslalom die Ski-Saison 2021/22.

SRF zwei, sportlive, 18.03.2022, 11:50 Uhr;

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Heuberger  (Beat Heuberger)
    so here come the youngsters. wie wunderbar. diese jugend, diese energie.

    als ehemaliger Aktiver weiss ich, wieviel Herz, Kopf und Verstand es braucht. gerade auch von den vielen händen im hintergrund der austragungsorte von interregio-rennen, dem ersten Trainer, Trainingskollegen, wegweisenden senioren, der verbände, aller helping hands.

    herzlichen dank aus dem unterland an die berge - meinem sehnsuchtsort - und die bergmenschen. ihr erst macht solche märchenhafte erfolge möglich.
  • Kommentar von Armin Meile  (MrMele)
    Gratulation zur Leistung dieses jungen Quartetts! Dass die vier des Sieg geholt haben, konnte in keinster Weise erwartet werden, noch mehr freut mich, dass es keineswegs ein glückhafter Erfolg dank Patzern der Konkurrenz ist. Die Fahrzeiten vor allem der beiden Männer waren ausgezeichnet und alle drei Duelle wurden direkt durch die Anzahl Sieg gewonnen, keines "nur" bei Gleichstand via Zeiten. Ganz unabhängig vom CH-Erfolg verdient dieses sehr attraktive Format in meinen Augen mehr Beachtung.
  • Kommentar von Sven Wisler  (Hopp Basel)
    Hätte ich nicht erwartet, was für eine Leistung der Schweizer. Vor allem weil die Schweiz nicht mit den allerbesten Sportlern angetreten ist. Der Rückstand im Nationen Cup ist zwar noch gross, aber ich glaube, und hoffe, die Schweiz holt Österreich noch ein.