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Weltcup Frauen Gut im Hundertstel-Pech: Scheyer lässt alle hinter sich

Christine Scheyer hat die Abfahrt von Altenmarkt-Zauchensee gewonnen. Die Österreicherin verwies Tina Weirather (Lie) und Jacqueline Wiles (USA) auf die weiteren Podestplätze. Lara Gut wurde Vierte.

Legende: Video Sensationssieg in Zauchensee abspielen. Laufzeit 04:40 Minuten.
Aus sportpanorama vom 15.01.2017.

Das Podest

  • 1. Christine Scheyer (Ö)
  • 2. Tina Weirather (Lie)
  • 3. Jacqueline Wiles (USA)
  • 4. Lara Gut (Sz)

Lange mussten sich die Speed-Spezialistinnen gedulden, ehe es endlich zählte. Die Abfahrt war dann aber umso spektakulärer und passte zur turbulenten Vorgeschichte des Rennwochendes in Altenmarkt-Zauchensee. Lokalmatadorin Christine Scheyer holte sich dank einer entfesselten Fahrt ihren ersten Weltcupsieg.

Legende: Video Das Interview mit der Siegerin abspielen. Laufzeit 00:13 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.01.2017.

Als die 23-Jährige mit Startnummer 25 das Rennen aufnahm, wies das Klassement auf den vorderen Positionen gewohnte Züge auf. Tina Weirather (Lie) führte vor Trainingskollegin Lara Gut und Saisondominatorin Ilka Stuhec (Sln). Vom Scheyer-Exploit anstecken liess sich offenbar auch Jacqueline Wiles. Die Amerikanerin fuhr gleich nach Scheyer mit Rang 3 ihr mit Abstand bestes Weltcup-Resultat heraus.

Gut verpasst das Podest um Haaresbreite

Wiles' Freud war indes Gut's Leid: Die Tessinerin verpasste das Podest um eine einzige Hundertstelsekunde. Zuvor hatte sie die bisherige Saisondominatorin Ilka Stuhec (3 Siege in 3 Abfahrten) noch um 3 Hundertstelsekunden von der Spitze verdrängen können.

Die weiteren Schweizerinnen

  • 8. Priska Nufer
  • 10. Jasmine Flury
  • 14. Joana Hählen
  • 15. Corinne Suter
  • 22. Fabienne Suter

Die Schweizerinnen wussten einmal mehr als Team zu überzeugen. 5 Athletinnen klassierten sich innerhalb der Top-15. Und mehr noch: Für Priska Nufer und Jasmine Flury waren es persönliche Bestergebnisse auf Weltcupstufe, für Joana Hählen neue Bestleistung in der Abfahrt. Fabienne Suter holte beim Comeback nach ihrer Knieverletzung ebenfalls Weltcuppunkte.

Comebacks und schwere Stürze

Während die Überraschungssiegerin für viele positive Emotionen sorgte, gehörten auch die Comebacks von Lindsey Vonn und Fabienne Suter in diese Sparte. Unter keinem guten Stern stand allerdings das Training unmittelbar vor der Abfahrt, wo sich Nadia Fanchini und Edit Miklos schwer verletzten.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.1.2017, 12:10 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Gianluca Schmoll (Gianluca Schmoll)
    Da soll mir doch mal noch jemand erklären was eine Patellaluxation ist. Wusste gar nicht dass man jetzt Arztvsein muss um SRF zu sehen. Trotzdem starke leistung der Österreicherin und schade für Gut dass es nicht geklappt hat.
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  • Kommentar von Martin Senn (Martin Senn)
    Hallo Ihr Ski Heldinnen Es einfach unglaublich was die Frauen zusammen bringen, und ich werde sicher gut sein, wie ihr an der WM. Februar. Viel Spass und alles gute. Ihr Super Stars. Und die Männer auch alles geben. An der WM, er holt die SG Gold wer, ich warte ????
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Gratulation an das Schweizer Frauenteam. Wie oft ist auf Lara Gut Verlass. Nufer, Flury und Hählen nutzen die etwas besseren Bedingungen sehr gut aus. Heute nutzte Scheyer (OE) die Gunst der Stunde, am Freitag war es Hintermann (CH). Sie fuhr jedoch auch beherzt und technisch brillant. So macht Skifahren als Freiluftsportart Spass.
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    1. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Ein Witz, den Sieg Hintermanns und jenen Scheyers zu vergleichen.. Sie hatte, wenn überhaupt, eine leicht verbesserte Sicht, schneller war die Piste jedoch nicht. Sie war einfach wirklich die Beste an diesem Tag. Auch Nufer, Flury und Hählen haben nicht die besseren Bedingungen ausgenutzt, sondern waren einfach stark. Wie auch schon beim letzten Speedrennen, dem Super-G in Val d'isere.
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    2. Antwort von René Ruf (RenéR)
      @Niederhauser Der Sieg von Scheyer ist mit Hintermann nicht vergleichbar. Allerdings hatte sie wahrscheinlich die schnelleren Skis wie die meisten, zus. mit Stuhec. Alle verlieren in der flachen Startphase (Dauer mehr als 30sec.), bis zur 1.Zwzeit waren es mehr als 3 Zehntel. Trotz diesem war ihre Fahrt in den anderen Abschnitten sehr gut. Nufer, Flury und auch Hählen zeigten sehr gute Leistung. Im Bericht werden sie eher zu knapp erwähnt.
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Doch am Ende bleibt zu sagen: Ein Rennwochenende mit zwei Überraschungen. Eine Siegerin & einen Sieger, die man nicht auf der Rechnung hatte. Daher eher peinlich das Interwiev mit Lara, als ihr schon zum 2. Rang gratuliert worden ist.
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