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Schmidhofers Sturz in Val d'Isère
Aus Sport-Clip vom 18.12.2020.
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Karriere in Gefahr? Schmidhofers Verletzung schwerwiegender als angenommen

Die Verletzung von Nicole Schmidhofer nach ihrem Sturz in Val d'Isère am Freitag hat gravierendere Folgen als zunächst angenommen.

Die behandelnden Ärzte sprachen am Montag von einem Verrenkungsbruch des linken Kniegelenks, der das Zerreissen aller Bänder zur Folge gehabt habe. Vorerst hatte die Diagnose auf Kreuzband- und Seitenbandriss gelautet.

Ist die Karriere in Gefahr?

Ob eine Karriere im Spitzensport weiter möglich sei, könne momentan nicht schlüssig beantwortet werden. «Es ist ein abgestuftes Versorgungskonzept notwendig. Wir werden zuerst einmal versuchen, den Knochen wieder in die optimale Form zu bringen, zu stabilisieren und dann einen Teil der Bänder zu versorgen», sagte Dr. Michael Plecko, der ärztliche Leiter im Spital in Graz.

Ich möchte in 8, vielleicht 10 Monaten wieder Ski fahren.
Autor: Nicole Schmidhofer

Erst nach einer Regenerationsphase könnten die weiteren Bandstrukturen rekonstruiert und in fünf bis zehn Wochen mit einer Arthroskopie das vordere und hintere Kreuzband versorgt werden.

Schmidhofer selber denkt nicht ans Aufhören: «Ich bin sehr gut versorgt. Mir geht es gut», sagte sie bei einer Video-Konferenz aus dem Krankenbett. Die 31-jährige Steirerin gab sich kämpferisch. Der Reiz nach schnellen Schwüngen lasse sie nicht an ein Karriereende denken. Auf dem Weg zurück wolle sie sich keinen Druck machen, im Grazer Spital in der Nähe ihrer Heimat fühle sie sich in guten Händen. «Ich möchte in 8, vielleicht 10 Monaten wieder Ski fahren.»

SRF zwei, sportlive, 18.12.2020, 10:20 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Steiner  (Tom Stone)
    Das Foto ist einfach pervers. Selbst nach diesen schweren Verletzungen wird versucht mehr Geld zu machen. Gut, kann man sich merken, welche Marken man boikotiert. Gute Besserung und hoffentlich irgendwann wieder dabei.
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  • Kommentar von Elsa Tschopp  (Nimsay)
    Ich bin in der Ausbildung zur Physiotherapeutin und wenn ich so was lese wird mir richtiggehend schlecht.
    Es ist traurig, dass Spitzensportler einem solchen Verletzungsrisiko ausgesetzt werden.
    Klar kann man sagen, sie gehen das Risiko auch bewusst ein - aber sind wir ehrlich, auch nur weil sie den Sport lieben und innerhalb des Sports kaum die Wahl haben.
    kein Sportler sucht sich das Verletzungsrisiko aus und es wäre auch nicht nötig...
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    1. Antwort von Walter Matzler  (wmatz)
      ...dass Sportler diesem Verletzungsrisiko ausgesetzt werden? Es geht um Geld. Geld für Sportler, Ausrüster, Veranstalter - und natürlich auch um Rhum und Ehre, was man ebenfalls in Geld umwandeln kann. Wer in diesem Zirkus mimacht, riskiert seine Gesundheit und muss sich nicht beklagen, wenn sich das Risiko konkretisiert. Von hundert Nachwuchsskifahrern kommen etwa 5 an die Spitze und 50 zu bleibenden Verletzungsfolgen. Das weiss man schon bevor man anfängt.
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  • Kommentar von Lexi Gerold  (Lexi72)
    Das Foto mit ihren Ärzten irritiert mich ein bisschen: Wieso trägt sie im Spital eine Mütze? Und warum hat sie ihre Ski im Spitalzimmer - und trinkt aus einer Trinkflasche? Aber wenn wir schon dabei sind: neben den Ski hätte es noch Platz für ihre Stöcke und die reich dekorierte Jacke des ÖSV... Geld regiert die Welt, no matter what...
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    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Die Jacke ist nicht nötig, hinten hat es ja ein grosses Plakat mit den Logos der Verbandssponsoren.
      Wenn Sie wegen Skiunfall im Spital liegen kommt ja auch kein Foto in der Zeitung.
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    2. Antwort von Lorenzo Ciliberto  (Lavrentius)
      Das ist Marketing. Willkommen in der Neuzeit. Tut sie es nicht, sind die Sonsoren weg...
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    3. Antwort von Samuel Mörgel  (Normal denkender)
      Dank den Sponsoren kann Sie sich diese Auszeit überhaupt leisten. Solche Sportler/innen leben von ihren Sponsoren und das was Schmidhofer macht ist schliesslich nur was der Preis dafür ist.
      Das ist ok!
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