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Weltcup Frauen Mit dem Sieg vor Augen: Holdener scheidet aus

Wendy Holdener war auf dem Weg zu ihrem ersten Weltcup-Sieg im Slalom, als sie in den letzten Torpassagen zu Fall kam. Der Sieg ging an Mikaela Shiffrin.

Legende: Video Holdener in Kalifornien im Pech abspielen. Laufzeit 2:26 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 12.03.2017.

Der Pechvogel

Die Ausgangslage war für Wendy Holdener grossartig: Erstmals führte sie einen Slalom bei Halbzeit an und vermochte damit auch Mikaela Shiffrin in Schach zu halten. Da die Amerikanerin im 2. Durchgang aber einen Zacken zulegte, musste auch Holdener selbiges tun.

Das ging gut – bis wenige Tore vor dem Ziel. Mit dem ersten Slalomsieg vor Augen verlor Holdener die Balance und schied aus.

Legende: Video Das Last-Second-Out von Holdener abspielen. Laufzeit 0:41 Minuten.
Aus sportlive vom 11.03.2017.

Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA)
  • 2. Sarka Strachova (Tsch)
  • 3. Bernadette Schild (Ö)

Shiffrin machte damit den Doppelsieg in der Heimat perfekt. Bereits am Freitag hatte sie im Riesenslalom triumphiert. Gleichzeitig sicherte sich die Amerikanerin auch die kleine Kristallkugel in der Disziplinenwertung.

Legende: Video Der 2. Lauf von Mikaela Shiffrin abspielen. Laufzeit 1:16 Minuten.
Aus sportlive vom 11.03.2017.

Die Schweizerinnen

  • 11. Michelle Gisin
  • 13. Denise Feierabend
  • 21. Mélanie Meillard

Bei frühlingshaften Temperaturen bekundeten praktisch sämtliche Fahrerinnen Probleme, alleine im 2. Durchgang gab es 8 Ausfälle. Mit Gisin und Feierabend schafften es immerhin zwei Swiss-Ski-Vertreterinnen in die Top 15. Meillard vergab eine viel bessere Klassierung mit einem groben Schnitzer im Mittelteil.

Die spektakuläre Rutschpartie

Für Unterhaltung sorgte Resi Stiegler. Die Lokalmatadorin kam im 1. Lauf zu Fall und rutschte anschliessend ungebremst den Hang hinunter. Wir finden: Stilnote 1a!

Legende: Video Nicht zu bremsen: Stieglers spektakuläre Rutschpartie abspielen. Laufzeit 1:12 Minuten.
Aus sportlive vom 11.03.2017.

Das weitere Programm

Der Skitross reist nun weiter nach Aspen, wo von Mittwoch bis Sonntag der Weltcup-Final stattfindet. Es ist die letzte Station in diesem Winter.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 11.03.17, 21:55 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
    So nahe war sie noch nie dran, zum Zeitpunkt des Ausscheidens waren es nur 2-3/10 Rückstand. Irgendwann wird es klappen! Meillard hat heute einmal mehr ihr Können aufblitzen lassen, leider kann sie sich aus heiklen Situationen noch nicht so gut retten. Scheinbar harmlose Fehler führen zum Aus. Sie war auf Kurs für Rang 4! Gisin hatte eine schwierige Slalomsaison, denkbar, dass der Fokus vermehrt auf den Speed gerichtet wird. Feierabend schön, dass die Verletzung vorüber ist, ein gutes Comeback.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Auweh Wendy. Eine super Leistung bis zum letzten verflixten Tor. Sie hat gezeigt, dass unter gleichen Bedingungen Shiffrin schlagbar ist. Für die anderen CHer Damen gilt. Ein gutes Slalom-Resultat besteht aus 2 konstanten Läufen, bei denen man sich etwas Marge gibt. Holdener hatte diese Saison erst 2 Ausfälle beim Slalom bei Spitzen-Resoluten. Das Mentale ist bei Spitzensport wichtig. Beim Slalom ist noch mehr Konzentration gefragt. Das Damenteam ist diese Saison auf Position 3 klassiert.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Zufall? Pech? Mit Nichten Schweizer Sportler sind die meisten einfach im Kopf schwächer,, auch an der WM Schied Holdener fast kurz vor Schluss aus und Zitterte sich ins Ziel. Chable und Gisin versagten in den letzte Jahren auch meist die Nerven im 2 Lauf. Was aber wirklich Nervt sind die Schweizer Trainer. Man hat aus dem Fall Feierabend nichts gelernt. Man schickt Gisin über die Aparten und Super G, dafür hat sie im Slalom merklich nachgelassen. Es droht das selbe Fiasko wie bei Feierabend.
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    1. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Sie können sagen, Schweizer Sportler seien mental schwächer (siehe 2. Läufe bei den Herren speziell im Riesen). Dies auf Holdener bezogen zu sagen ist ein absoluter Witz. Sie wollte heute gewinnen und hat dann unten ein wenig zu viel riskiert. Chable versagten bei besagtem Rennen nicht die Nerven, sie ist noch zu unstabil um 2 topläufe runterzubringen. Gisin hat ja kaum Speed trainiert, im Slalom scheint sie an eine Grenze gekommen zu sein. Im Speed hat sie mehr Potential. Dank Abfahrt->Medaille
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Können Sie denn in die Köpfe der Athletinnen & Athleten sehen? Und die vielen Aufälle schon im 1. Lauf von Läuferinnen aus anderen Nationen? Sind diese denn auch alle im Kopf schwächer? Meine, Shiffrin schon ein Ausnahmetalent, hatte aber auch viel Glück, sind ihre "schärfsten" Konkurrenten/Innen ausgeschieden. Und sie von ihrem Team ganz abgeschottet wird, ihre Mutter immer an ihrer Seite hat, wird sie vermutlich von dieser auf Sieg getrimmt. Für anderes darf kein Platz im Kopf sein?
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