Diese 4 Momente prägten in diesem Jahr das Lauberhorn

Die 87. Lauberhorn-Rennen haben einen Überraschungserfolg, Wetterfrust und einen Favoritensieg im Slalom hervorgebracht. Die vier prägendsten Momente im Rückblick.

    • 1.
      Der Sensationssieger
      Am Freitag überrascht Niels Hintermann alle – auch sich selber. Der Zürcher profitiert in der Kombi-Abfahrt von einer niedrigen Startnummer und hat damit das Wetterglück auf seiner Seite. Vom 23. Zwischenrang zur Halbzeit stösst der 21-Jährige am Nachmittag mit der zweitbesten Zeit in der Abfahrt ganz an die Spitze vor. Damit schlägt er schon in seinem 12. Weltcup-Rennen zu – und darf sich als erster Zürcher Weltcup-Sieger seit Peter Müller 1988 feiern lassen.
      Video «Hintermann gewinnt sensationell Super-Kombination» abspielen

      Hintermann gewinnt sensationell die Super-Kombi

      3:55 min, aus sportaktuell vom 13.1.2017
    • 2.
      Die Wetterlotterie
      «Das hat mit Sport nicht mehr viel zu tun», platzt es im Zielraum aus Carlo Janka heraus. Der Podestanwärter wird in der Kombi-Abfahrt bei immer stärker einsetzendem Schneefall wie so viele der Topfahrer Opfer des Neuschnees. Doch der Bündner gibt sich versöhnlich: Einen wirklichen Vorwurf könne man den Organisatoren nicht machen. Bitter ist es für die Topleute aber allemal.
      Video «Janka: «Hat nicht mehr viel mit Sport zu tun»» abspielen

      Ein gefrusteter Janka im Zielraum

      1:09 min, vom 13.1.2017
    • 3.
      Das Desaster
      Die hunderten freiwilligen Helfer schuften und schuften – vergeblich. Am Samstag um 11 Uhr muss das Organisationskomitee kapitulieren und erstmals seit 13 Jahren die Lauberhorn-Abfahrt ausfallen lassen. Damit muss in diesem Winter bereits die vierte Abfahrt wegen misslichen Wetterbedingungen abgesagt werden – die Spezialisten müssen mit geringen Erfahrungswerten an die Ski-WM in St. Moritz reisen.
      Video «Alles Rackern half am Lauberhorn nichts» abspielen

      Für die Abfahrt half alles Rackern nicht

      1:09 min, vom 14.1.2017
    • 4.
      Der Favorit
      Henrik Kristoffersen wird bereits im 1. Durchgang seiner Favoritenrolle gerecht. Der Norweger, der zuvor von 4 bestrittenen Saisonslaloms deren 3 für sich hatte entscheiden können, nimmt seinem ärgsten Widersacher Marcel Hirscher über eine halbe Sekunde ab. In der Entscheidung legt der Österreicher einiges vor. Doch Kristoffersen behält die Nerven und fährt zum Favoritensieg: 15 Hundertstel rettet er ins Ziel.
      Video «Knapp, aber doch: Kristoffersen schlägt Hirscher auch in Wengen» abspielen

      Knapp, aber doch: Kristoffersen schlägt Hirscher auch in Wengen

      1:09 min, vom 15.1.2017

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.1.2017, 10:00 Uhr