Ein Routinier, ein Hoffnungsträger und die Suche nach Konstanz

Am Sonntag startet mit dem Riesenslalom in Sölden die neue Skisaison der Männer. Cheftrainer Thomas Stauffer ist überzeugt, dass seine Schützlinge in der Sorgendisziplin Fortschritte gemacht haben.

Video «Thomas Stauffer über die Vorbereitung und die Erwartungen an seine Fahrer» abspielen

Stauffer über die Vorbereitung und die Erwartungen an die Fahrer

5:46 min, vom 21.10.2016

Die Erwartungen im Riesenslalom sind beim Männer-Cheftrainer Thomas Stauffer vor dem Saisonstart höher als auch schon: «Wir hatten einige Probleme in den letzten 2 Jahren. Aber jetzt sieht es gut aus. Wir haben viel an der Materialabstimmung gearbeitet.»

Ein Schwerpunkt im Sommertraining war auch die Konstanz. «Den Speed hatten die Jungen schon immer. Das Problem war einfach, dass wir zu viele Ausfälle hatten», erklärt Stauffer. Für den 47-Jährigen stimmt die Mischung im Team: «Ausgenommen von Carlo Janka haben wir eine relativ junge Mannschaft mit wenig Erfahrung.»

    • 1.
      Der Routinier
      Mit seinen 30 Jahren ist Carlo Janka schon fast ein «Oldie» im Team und der unbestrittene Routinier. «Der Riesenslalom ist nur meine viertstärkste Disziplin, wirklich grosse Erwartungen habe ich nicht», sagt der Olympiasieger von 2010. Stauffer aber meint: «Carlo ist Carlo. Er wird seine Leistung bringen, wenn das Rennen ansteht.»
      Video «Das sagt Carlo Janka vor dem Saisonstart in Sölden» abspielen

      «Habe einen Start in Sölden lange offen gelassen»

      3:12 min, vom 21.10.2016
    • 2.
      Der Unkonstante
      4 Mal ist Gino Caviezel in der letzten Saison im Riesenslalom ausgefallen, einmal hat er den 2. Lauf verpasst. Das soll sich nun ändern. «Ich habe noch einmal einen Schritt vorwärts gemacht, war konstant in den Trainings und hatte kaum Ausfälle», sagt der Bündner. «Er war letzte Saison zwar schnell, aber leider zu unkonstant. Aber er ist einer, der Gas geben kann», so Stauffer.
      Video «Gino Caviezel vor dem Saisonstart in Sölden» abspielen

      «Die Saison starten und vollgas geben»

      3:19 min, vom 21.10.2016
    • 3.
      Der Hoffnungsträger
      Justin Murisier ist im vergangenen Winter 7 Mal in die Top 15 gefahren. An diese Leistungen will der Walliser anknüpfen und sich nach vorne orientieren: «Ich hoffe, dass ich mich an die Podestplätze herantasten kann.» Der Cheftrainer meint: «Er hatte eine sehr gute Saison. Jetzt braucht er am Anfang 1, 2 gute Resultate, um den Startplatz in den Top 15 zu behalten.»
      Skifahrer. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Folgt der 1. Podestplatz? Justin Murisier hat in der kommenden Saison grosse Ziele. Keystone

    • 4.
      Der Rest des jungen Teams
      Elia Zurbriggen, Loic Meillard, Junioren-Weltmeister Marc Odermatt, Sandro Jenal und Pierre Bugnard: Für die einen geht es laut Stauffer darum «Erfahrungen zu sammeln», für die anderen gilt es: «An den Start gehen und Vollgas geben.»
      Video «Cheftrainer Stauffer über die weiteren Jungen im Riesenslalom-Team» abspielen

      Stauffer über die Jungen im Team

      1:05 min, vom 21.10.2016

Sendebezug: Radio SRF 1, Morgengespräch, 21.1.2016, 06:20 Uhr