Feuz: «Weiss nicht, ob es für ein Rennen reicht»

Beat Feuz steht 4 Monate nach seinem Trainingssturz vor dem Comeback im Weltcup. Der Schangnauer strebt einen Start an der Lauberhorn-Abfahrt an, will aber erst nach dem Training einen definitiven Entscheid fällen.

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Beat Feuz vor den Lauberhorn-Rennen

3:56 min, aus sportaktuell vom 13.1.2016
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Training vorverlegt

Aufgrund der unsicheren Wetterverhältnisse haben die Organisatoren der Lauberhorn-Rennen entschieden, das Abfahrts-Training am Donnerstag um eine Stunde auf 11:30 Uhr vorzuverlegen.

Der Schock kam anfangs September: Beat Feuz stürzte im Trainingslager in Chile und zog sich eine Verletzung an der Achillessehne zu. Mindestens 3 Monate Pause lautete die brutale Diagnose. Nun will der 28-Jährige sein Comeback geben – ausgerechnet in der längsten Abfahrt der Welt.

Ob er dann auch wirklich startet, liess Feuz noch offen: «Ziel ist es, ein Training zu fahren. Erst danach kann ich entscheiden, ob es wirklich Sinn macht.» Die Physis sei kein Problem, versicherte er. «Ich fühle mich fit und ich konnte genügend trainieren. Deshalb denke ich schon, dass es auch für diese lange Strecke reichen würde.»

«  Bin einfach nur froh, zurück zu sein. »

Interview mit Beat Feuz

3:36 min, vom 13.1.2016

Dem Schangnauer bereiten neben dem (noch) fehlenden Training auch andere Faktoren sorgen. «Die unsicheren Wetter- und Pistenverhältnisse machen den Entscheid sicherlich nicht einfacher», meinte Feuz.

Für ihn sei aber sowieso das Wichtigste, dass er wieder auf den Ski stehen kann. «Ich bin einfach nur froh, zurück zu sein. Ich fühle mich erholt und kann wieder Ski fahren. Aber ob es dann tatsächlich für ein Rennen reicht, kann ich noch nicht sagen.»

Janka mit verhaltenem Optimismus

Ein grosses Fragezeichen steht auch hinter der Form von Carlo Janka. Der Obersaxer hat zuletzt eine Pause eingelegt und kehrt in Wengen in den Weltcupzirkus zurück. «Meinem Rücken geht es okay, mal schlechter, mal besser. Aber das war die ganze Saison schon so. Für die Abfahrt sollte es kein Problem sein», so der 29-Jährige.

Ob er auch in der Super-Kombination an den Start gehen wird und inwiefern ihm die gestrichenen Trainings fehlen, erfahren Sie im Interview.

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Janka: «Das Beste aus der Situation machen»

2:14 min, vom 13.1.2016

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Berner Oberländer Ski-Tage