Französische Favoriten und Berthod im Hinterkopf

Der Weltcup ist zurück auf dem Chuenisbärgli. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Riesenslalom-Klassiker.

Marc Berthod jubelt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Dieser Jubel jährt sich schon zum 9. Mal 2008 triumphierte Marc Berthod. Keystone

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TV-Hinweis

Den Riesenslalom-Klassiker am Chuenisbärgli können Sie am Samstag ab 10:20 Uhr live auf SRF zwei und online mitverfolgen. Am Sonntag folgt um 10:15 Uhr der Slalom.

Zum 61. Mal jähren sich die Adelbodner Skitage. Den Auftakt macht am Samstag mit dem Riesenslalom ein echter Klassiker. Wer sind die Favoriten, was macht das Wetter und weshalb sollten sich die Schweizer ein Beispiel an Marc Berthod nehmen? Wir beantworten die wichtigen Fragen vor dem wahrscheinlich schwierigsten Riesenslalom der Welt.

Wer sind die Favoriten?

In den 4 Riesenslaloms in dieser Saison gab es 3 verschiedene Gewinner. Einzig der Franzose Alexis Pinturault siegte doppelt. Ausser ihm standen Landsmann Mathieu Faivre und der in der Disziplinenwertung führende Marcel Hirscher je einmal zu oberst auf dem Podium. Der Österreicher ist auf dem Chuenisbärgli ein besonders heisser Kanditat, konnte er doch bereits 5 Mal (3 Mal im Slalom, 2 Mal im Riesenslalom) triumphieren.

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Wissen Sie noch: Berthod siegt 2007 am Chuenisbärgli

1:48 min, aus sportaktuell vom 5.1.2008

Und die Schweizer?

Die Hoffnungen des Swiss-Ski-Teams ruhen primär auf den Schultern Justin Murisiers. Der Walliser schaffte es in Sölden und Alta Badia in die Top 10 und ist spätestens nach Carlo Jankas Absage das Zugpferd der Schweizer im Berner Oberland. Gespannt sein darf man auf den jungen Marco Odermatt. Als Vorbild soll der im Vorjahr zurückgetretene Berthod dienen: Der Bündner feierte seine einzigen beiden Weltcupsiege in Adelboden.

Welche Anstrengungen mussten die Veranstalter auf sich nehmen?

Die meteorologischen Voraussetzungen sind perfekt: Nach der Ladung Neuschnee folgen kalte, niederschlagslose Tage im Berner Oberland. Während im letzten Jahr der Riesenslalom der schlechten Witterung zum Opfer fiel, unternahmen die Veranstalter in diesem Jahr alles, um einen gelungenen Wettkampf zu gewährleisten. Dies unterstreichen folgende Zahlen:

  • 25: Soviele Schneemaschinen waren bis zur FIS-Kontrolle am 28. Dezember im Einsatz. Der Bestand musste um 7 Beschneiungsgeräte aufgestockt werden.
  • 5'500: Die von der FIS angebrachten Sicherheitsnetze weisen eine Länge von rund 5,5 km auf und dienen auch als Absperrung für ca. 40'000 erwartete Fans.
  • 2'000'000: Zur Präparation der Piste wurden etwa 2 Millionen Liter Wasser verwendet.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 6.1.2017, 22:25 Uhr