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Weltcup Männer Kristoffersens Hattrick oder Hirschers Revanche?

Wenn in Zagreb der 4. Slalom der Saison über die Bühne geht, blickt die Ski-Welt auf das Duell der Dominatoren Henrik Kristoffersen und Marcel Hirscher. Für wen stehen die Vorzeichen besser?

Henrik Kristoffersen  und Marcel Hirscher.
Legende: Im Fokus Henrik Kristoffersen (l.) steht Marcel Hirscher derzeit vor der Sonne. Keystone

Es sind derzeit Welten, welche Marcel Hirscher und Henrik Kristoffersen von ihren Konkurrenten im Slalom-Weltcup trennen. Der Sieg dürfte auch beim 4. Saisonslalom in Zagreb über die beiden Dominatoren führen. Doch wer hat die besseren Karten? Und können die Schweizer mitmischen?

Was bisher geschah

Den ersten Slalom der Saison entschied Hirscher in Abwesenheit Kristoffersens mit über einer Sekunde Vorsprung für sich. Die beiden weiteren Duelle im Stangenwald gewann jeweils der Norweger – unmittelbar vor Hirscher. Dabei gelang es keinem anderen Fahrer, auf das Spitzenduo weniger als eine Sekunde zu verlieren.

Mister Konstant und die Hoffnung auf ein Déja-vu

Es geht auch um unglaubliche Serien, um deren Fortsetzung Hirscher und Kristoffersen antreten. Der Österreicher fuhr in allen 7 technischen Bewerben der Saison aufs Podest (2 Mal 1., 5 Mal 2.). Sein Herausforderer hofft auf den Slalom-Hattrick – und ein Déja-vu: Im Januar des Vorjahres gewann Kristoffersen 4 von 5 Torläufen. Nur in Santa Caterina musste er als 2. Hirscher den Vortritt lassen.

Zagreb-Experte Hirscher

Kristoffersen hat mit der kroatischen Hauptstadt noch eine Rechnung offen: 2015 schied der 22-Jährige aus, 2013 reichte es für den 15. Platz. Für Hirscher hingegen scheint Zagreb ein enorm gutes Pflaster zu sein: Die letzten 3 Slalom-Austragungen gewann der Führende im Gesamtweltcup allesamt.

Legende: Video « Pechvogel Aerni scheitert in Madonna di Campiglio» abspielen. Laufzeit 1:10 Minuten.
Vom 22.12.2016.

Schweizer Exploit? Wieso nicht...

Das Swiss-Ski-Team darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Spitzenplatz machen. Einerseits zeigte beim äusserst konstanten Daniel Yule die Formkurve mit dem 6. Platz beim Nachtslalom in Madonna di Campiglio nach oben. Andererseits zeigte der an selber Stätte kurz vor dem Ziel ausgeschiedene Luca Aerni: Bringt er beide Läufe ins Ziel, ist gar ein Podestplatz möglich.

Wer siegt in Zagreb?

  1. Kristoffersen macht den Hattrick perfekt
    %
  2. Hirscher gelingt die Revanche
    %
  3. Für einmal siegt ein lachender Dritter
    %

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.12.16, 10:20 Uhr

TV-Hinweis

Den Slalom in Zagreb können Sie ab 14:40 Uhr live auf SRF zwei und online mitverfolgen. Der 2. Durchgang folgt ab 17:50 Uhr.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Cyril Kyburz (Cyril Kyburz)
    Sehe das Ganze genau gleich, denn Daniel Yule hätte zwar schon Potenzial aber keine gute Einstellung. Er wird wirklich nie ein Siegfahrer sein, denn wer mit einem 15. Platz zufrieden ist und dies immerwieder betont, dass ihm das reicht, wird nie den. Schritt nach ganz vorne machen, denn bei Kristoffersen und Hirscher ist das ganz anders! Luca Aerni hätte wie sie es auch sehen wirklich Potenzial und so fährt er auch (angriffig im Gegensatz zu Yule), aber mit zu vielen Fehlern...
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      War jetzt Yule nicht im letzten Slalom schon 6.? Betr. einem 15. Platz war das ziemlich sicher auf die vorherrschenden Witterungsbedingungen gemünzt. Aber stimmt! Hirscher ist ganz anders. Er hat, wie ich meine, gar keine Freude mehr am Skifahren, sondern jagt nur noch ganz verbissen seinen Rekorden nach. Über 2. & 3. Ränge freut er sich schon gar nicht mehr. Und wird es kein 1. Rang, haben ihm die Serviceleute falsche Brillengläser eingesetzt, aber nie ist es an ihm selber gelegen.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Neben Hirscher und Kristofferson gibt es Gross und Mölgg, die ganze junge Garde der Österreicher mit Matt und Schwarz, dann Ryding, Chorschilow, Grange, Lizeroux und Read. Yule ist solid aber kein Siegfahrer und bei Aerni ist die Ausfallquote viel zu hoch. Die Selbstüberschätzung ist der Hauptgrund warum es bei Swiss Ski nicht vorwärts geht. Man hat sich zu sehr an Niederlagen gewöhnt und ist begeistert, wenn Minimalziel erreicht werden.
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