Norweger voraus – Schweizer im Hintertreffen

Carlo Janka, Beat Feuz, Patrick Küng und Co. hatten bei der 1. und einzigen Probefahrt die Piste in Garmisch noch nicht wie gewünscht im Griff. Dafür sind die Norweger nach der Kitzbühel-Schmach wieder heiss.

Aleksander Kilde rast über einen Sprung. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wieder voll in Fahrt Aleksander Kilde. EQ Images

Nach dem enttäuschenden Abschneiden in Kitzbühel waren die Norweger im Training zur Kandahar-Abfahrt wieder tonanagebend. Aleksander Kilde (auf der Streif nur 24.), der Vorjahressieger, war der Konkurrenz um Längen voraus und stellte eine überragende Bestzeit mit 1,06 Sekunden Vorsprung und mehr auf.

Bester des ganzen Rests war Landsmann Kjetil Jansrud (36. auf der Streif). Hinter dem 31-jährigen Routinier wurden die Abstände deutlich geringer. Manuel Osborne-Paradis (Ka) reihte sich an 3. Stelle ein.

Mauro Caviezel überraschend als bester Schweizer

Die Schweizer haben bis zum Doppel-Rennen am Freitag und Samstag noch einige Hausaufgaben zu erledigen. Einzig Mauro Caviezel (+ 1,77), der mit der Startnummer 41 das Training in Angriff genommen hatte, konnte sich in den Top 10 behaupten. Carlo Janka (+2,09) und Patrick Küng (+ 2,30) folgten auf den Trainingsrängen 12 und 15.

Beat Feuz hat als 31. (+ 3,26) sogar noch deutlich mehr Aufholbedarf.

Das 1. und einzige Training in Garmisch

1. Aleksander Aamodt Kilde (No)
1:55,42
2. Kjetil Jansrud (No)+ 1,06
3. Manuel Osborne-Paradis (Ka)+ 1,15
4. Steven Nyman (USA) 1,24. 5. Peter Fill (ITA) 1,49. 6. Erik Guay (CAN) 1,61. 7. Mauro Caviezel 1,77. 8. Andreas Sander (GER) 1,81. 9. Josef Ferstl (GER) 1,86. 10.* Otmar Striedinger (AUT) 1,90. – 12. Carlo Janka 2,09. 15. Patrick Küng 2,30. 31. Beat Feuz 3,26. 34. Urs Kryenbühl 3,33. 38. Niels Hintermann 3,54. 39. Ralph Weber 3,70. 42. Nils Mani 4,17. * = Torfehler