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Weltcup Männer Pinturault setzt französische Serie fort

Alexis Pinturault hat den Riesenslalom von Val d'Isère souverän gewonnen. Marcel Hirscher musste sich einmal mehr mit Platz 2 begnügen. Die Schweizer verspielten ihre gute Ausgangslage im 2. Lauf.

Legende: Video Pinturault setzt sich vor Hirscher durch abspielen. Laufzeit 02:06 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 10.12.2016.

Das Podest

  • 1. Alexis Pinturault (Fr)
  • 2. Marcel Hirscher (Ö) +0,33
  • 3. Henrik Kristoffersen (Nor) +1,50

An Alexis Pinturault gab es auf der eisigen Face de Bellevarde kein Vorbeikommen: Der Franzose verteidigte seine Führung aus dem 1. Lauf mit einer fehlerfreien Fahrt souverän und sicherte sich seinen 17. Weltcup-Erfolg. Dank Pinturaults Sieg bleibt der Riesenslalom fest in französischer Hand: Die letzten 4 Weltcup-Rennen in dieser Disziplin hat die «Equipe Tricolore» allesamt gewonnen.

Während Marcel Hirscher im 3. Riesenslalom des Winters zum 3. Mal Zweiter wurde, schaffte es Henrik Kristoffersen zum ersten Mal aufs Podest. Der Norweger machte im 2. Lauf gleich 11 Plätze gut.

Die Schweizer

  • 20. Gino Caviezel +4,12
  • 20. Carlo Janka +4,12
  • OUT Loïc Meillard und Justin Murisier
Legende: Video Caviezel verliert viel Zeit im 2. Lauf abspielen. Laufzeit 01:44 Minuten.
Aus sportlive vom 10.12.2016.

Die Fahrer von Swiss-Ski vermochten ihre gute Ausgangslage in den französischen Alpen nicht auszunutzen. Gino Caviezel, der nach dem 1. Lauf den starken 8. Rang belegt hatte, büsste im Entschedungsdurchgang mit einer ruppigen Fahrt viel Zeit ein. Noch enttäuschender endete das Rennen für Loïc Meillard, der bei Halbzeit den 10. Platz belegt hatte. Der 20-jährige Neuenburger schied ebenso aus wie Justin Murisier.

Carlo Janka, der auf der Face de Bellevarde 2008 seinen allerersten Weltcup-Sieg errungen hatte, schaffte die Qualifikation für den 2. Lauf als 29. nur ganz knapp. Der Obersaxer hatte bereits im Vorfeld klargemacht, dass er sich auf der eisigen Strecke wenig ausrechnet.

Das weitere Programm

Am Sonntag steht in Val d'Isère ein Slalom auf dem Programm. Danach verschiebt sich der Ski-Tross nach Gröden, wo der Fokus wieder auf den Speed-Fahrern liegt. Am Freitag wird ein Super-G, am Samstag eine Abfahrt ausgetragen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.12.2016, 12:25 Uhr

14 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Sehr geehrter Herr Blatter, ohne Absicht habe ich die Namen falsch geschrieben wofür ich mich bei den jeweiligen Herren auch Entschuldige. Aber im Gegensatz zu Ihnen, habe ich das nicht getan um jemanden Persönlich anzugreifen oder zu Beleidigen. Ich könnte gegenüber Ihnen auch Vorurteile äussern zu Ihrem Kommentar, doch da ich Sie nicht kenne, tue ich dies nicht.
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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    @ Kröthenmund & Schwudi geil oder ist auch neblig?
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  • Kommentar von Philipp Braccini (webraser)
    Schaade... den 2 lauf aus ch sicht zum vergessen! seit 30 jahren skifan! Was ist mit der stolzen schweizer skination passiert! Zum glück haben wir die frauen. Ein janka welcher mal weltspitze war, jetzt so zu sehen schmerzt saison für saison! Da stelle ich auch ein grosses fragezeichen an den trainerstab! Wo bleibt der talentierte nachwuchs bei den männer? Oder spielen die alle nur noch fussball? Und wir nennen uns alpen und skiland!!! Einfach nur traurig!
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    1. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Um konkret vom Männer Riesenslalom zu sprechen: Riesentalente: Meillard (1996), Odermatt (1997). Sind die jüngsten Starter jeweils und haben mehrfach (Meillard) oder einmal (odermatt) bewiesen, dass sie mitmischen können. Bei Caviezel fehlt ganz wenig, er muss es einmal runterbringen und dann wird er konstant in die Top10 oder noch weiter nach vorne fahren. Murisier setzt sich zu sehr unter Druck, ich hoffe, er kann sich davon lösen und dann gehts noch weiter nach vorne.
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    2. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Hinzu gibts einige weitere mit Jahrgang 1998, zB Semyel Bissig. Bei Fahrern in diesem Alter gilt es aber die Entwicklung in den nächsten 2-3 Jahren abzuwarten, um zu sehen, wie weit ihr Talent und Arbeitswillen reicht.
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Also, 1. ist diese Saison noch jung & 2. war Janka letzte Saison der beste Athlet, welche Swissski hatte. Er war 9. Im Gesamt WC, 10. in der Abfahrt, 4. im Super C. Meine, nach seinen grossen Erfolgen dann so abzustürzen, sogar ins A-Kader zurückgestuft zu werden, sich dann Saison für Saison wieder so nach vorne zu kämpfen, das immerhin mit 30 Jahren, verdient Respekt. Und die Schweizer "hängen" nur noch beim RS & Slalom einwenig nach, bei den Speed-Disziplinen halten sie alleweil mit.
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