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Weltcup Männer So kam der Dreifach-Triumph der Noweger zustande

Aksel Svindal hat sich beim Super-G in Gröden vor seinen Landsleuten Kjetil Jansrud und Aleksander Kilde durchgesetzt. Ralph Weber verpasst die Top 10 als Elfter knapp. Den Rennverlauf gibts im Ticker zum Nachlesen.

Svindal (Mitte), Jansrud und Kilde.
Legende: Drei lachende Norweger Svindal (Mitte), Jansrud und Kilde. SRF

Das Schlussklassement

1. Aksel Svindal (No) 1:28,12

2. Kjetil Jansrud (No) +0,34

3. Aleksander Aamodt Kilde (No) +0,44

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 15:06

    Das wars fürs Erste

    Bereits am Samstag steht für die Männer die Abfahrt auf der berüchtigten «Saslong» auf dem Programm. Am Sonntag kommen in Alta Badia die Slalom-Cracks zum Zug. Verfolgen Sie auch diese Rennen wieder live auf SRF zwei und im Ticker.

  • 14:34

    Grossartiger Triumph der Norweger - Weber und Tumler lassen aufhorchen

    Die Norweger trumpfen beim Super-G von Gröden gross auf und feiern zum dritten Mal in der Geschichte einen Dreifach-Triumph. Aksel Svindal setzt sich vor Kjetil Jansrud (+0"34) und Aleksander Kilde (+0"44) durch. Während es für Svindal der 29. Sieg im Weltcup ist, steht Kilde erstmals auf dem Podest.

    Für die Highlights aus Schweizer Sicht sorgen Ralph Weber und Thomas Tumler mit den Rängen 11 und 13. Die von Rückenproblemen geplagten Sandro Viletta und Carlo Janka verpassen mit rund 2 Sekunden Rückstand den Sprung unter die Top 25.

  • 13:49

    45 Ralph Weber (Sz)

    Ganz starker Auftritt von Ralph Weber: Der Innerschweizer, der das erste Rennen nach auskuriertem Innenbandriss bestreitet, verliert nur 1,32 Sekunden und ist damit auf Rang 11 der beste Schweizer. Bislang war ein 22. Rang in Schladming im Jahr 2012 Webers bestes Super-G-Ergebnis im Weltcup.

    Ralph Weber bei einem Sprung.
    Legende: Toller Auftritt von Ralph Weber. SRF
  • 13:47

    44 Marc Gisin (Sz)

    Marc Gisin verliert 2,21 Sekunden auf Svindals Zeit, womit er derzeit Rang 27 belegt.

  • 13:31

    33 Fernando Schmed (Sz)

    Für den jungen Schweizer gilt es Erfahrungen zu sammeln auf dieser schwierigen Strecke. Bei der 1. Zwischenzeit fehlt Schmed aber bereits eine Sekunde auf die Bestzeit. Mit dieser Hypothek ist nicht mehr viel möglich. Im Ziel ist er 30. mit 2,86 Sekunden Rückstand. Das wird keine Weltcup-Punkte geben.

  • 13:24

    31 Patrick Küng (Sz)

    Ein wahrer Härtetest für das Knie von Küng. Über die vielen Wellen ist ihm noch eine gewisse Verunsicherung anzumerken. In dieser Verfassung liegt kein Spitzenresultat drin. Mit 2,33 Sekunden Rückstand landet Küng auf dem 24. Rang.

  • 13:22

    30 Erik Guay (Ka)

    Der Kanadier ist weiter auf Formsuche. Mit Platz 11 gelingt ihm aber ein Achtungserfolg, der ihm auf dem langen Weg zurück an die absolute Weltspitze Auftrieb geben wird.

  • 13:18

    28 Sandro Viletta (Sz)

    Der Schweizer startet gut, verliert wenig Zeit auf dem ersten Streckenteil. Bis ins Ziel kommt dann aber doch ein Rückstand von 1,93 Sekunden zusammen. Das ergibt Platz 19 im Moment, direkt vor Janka. Darauf lässt sich zumindest aufbauen.

  • 13:10

    24 Otmar Striedinger (Ö)

    Der Österreicher sorgt für einen kurzen Schreckmoment. Bei einer Welle springt er zu weit in die Fläche hinaus und wird zusammengelegt. Das Knie hält aber stand und Striedinger kommt ohne Verletzung ins Ziel.

  • 13:08
    Man wähnt sich bei einem Langlauf-Rennen.
    Legende: Man wähnt sich bei einem Langlauf-Rennen. SRF
  • 13:05

    22 Kjetil Jansrud (No)

    Einfach phänomenal was die Norweger in Gröden zeigen. Auch Jansrud startet nicht gut, macht gleich zwei grössere Fehler. Bis ins Ziel legt aber auch er mächtig zu und macht es noch einmal sehr spannend. Jansrud fehlen im Ziel 34 Hundertstel auf die Bestzeit seines Landsmanns. Die dreifache Führung der Norweger macht er trotzdem perfekt.

    Die norwegische Leaderbox.
    Legende: Die norwegische Leaderbox. SRF
  • 13:01

    21 Aksel Svindal (No)

    Für seine Verhältnisse legt er einen veritablen Fehlstart hin. Bei der 1. Zwischenzeit verliert er bereits 55 Hundertstel auf seinen Landsmann. Dann zeigt der Superstar seine ganze Klasse und holt auf. Im Ziel hat er den Rückstand in einen deutlichen Vorsprung von 44 Hundertsteln verwandelt. Einmal mehr eine grandiose Vorstellung von Svindal.

    Legende: Video Die Fahrt von Aksel Svindal abspielen. Laufzeit 2:07 Minuten.
    Vom 18.12.2015.
  • 12:58

    20 Hannes Reichelt (Ö)

    Das Speed-Ass der Österreicher hinkt seiner Top-Form hinterher. Unzufrieden schlägt er den Stock im Ziel auf den Boden. Mit 1,29 Sekunden Rückstand findet er sich auf Rang 12 wieder.

  • 12:56

    19 Adrien Theaux (Fr)

    Der Franzose mit einer soliden Fahrt, die aber nicht für einen absoluten Spitzenplatz reicht. Im Zielhang macht er zwar noch einige Hundertstel gut, mit rund 6 Zehntel Rückstand landet er aber neben dem Podest.

  • 12:53

    18 Matthias Mayer (Ö)

    Der Abfahrts-Olympiasieger von Sotschi lässt nach der 1. Zwischenzeit aufhorchen, er verliert nur 3 Zehntel. Die direkte Fahrweise macht sich mit zunehmender Dauer des Laufs bezahlt, im Ziel fehlt nur 1 Zehntel auf die Zeit von Kilde. Eine gute Leistung des Österreichers.

  • 12:50

    16 Dominik Paris (It)

    Der Italiener eröffnet den Reigen der besten 7 Super-G-Fahrer der Saison. Mit einer guten aber nicht ganz fehlerfreien Fahrt kommt er zumindest in die Nähe des Podests. Mit 81 Hundertsteln Rückstand belegt er Rang 4. Seine Reaktion im Ziel lässt darauf schliessen, dass der Südtiroler zufrieden ist mit seiner Leistung.

  • 12:47
    Der Stand nach 15 gestarteten Fahrern.
    Legende: Der Stand nach 15 gestarteten Fahrern. SRF
  • 12:45

    15 Peter Fill (It)

    Der Italiener kann von den optimalen Sichtverhältnissen im unteren Streckenteil nicht profitieren. Trotz Sonnenschein verliert er 1,36 Sekunden auf die Bestzeit. Die einheimischen Fans applaudieren zum 8. Rang.

  • 12:41

    13 Georg Streitberger (Ö)

    Der Österreicher investiert bei den heiklen Passagen etwas zu viel, zeigt in den Tempo-Teilen aber sein Klasse. Schlussendlich schaut der 3. Platz mit 79 Hundertstel Rückstand raus.

  • 12:39

    12 Travis Ganong (USA)

    Über die vielen Bodenwellen und Unebenheiten macht Ganong keinen entschlossenen Eindruck. Der Amerikaner macht zwar im letzten Abschnitt vor dem Ziel noch ein wenig Zeit gut, mit 1,24 Sekunden Rückstand kann er aber nicht zufrieden sein.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.12.2015, 12:10 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Und...herzliche Gratulation an R. Weber! Hat er doch super gemacht! :-)
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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Doch auch ein Schweizer Sieg, weil Trainer der Norweger Schweizer ist!:-) Er sollte die Schweizer trainieren. Aber eben: U. L. hat schon so viele gute Trainer vergrault. Chapeau vor Tumler & Janka für die sehr selbstkritischen Analysen betreffend ihres Rennen. Gratulation an Tumler. Chapeau auch vor A. P. welcher es gewagt hat, diesen schnellen Super G zu fahren. Entgegen Hirscher, von dem es ja tönte, dass diese Strecke einfacher als diejenige in Val zu fahren wäre. Gestartet ist er aber nicht.
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    1. Antwort von Peter Vonach, Appenzell
      sie können es nicht lassen...versuchen sie es einfach mit fairness
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    2. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Weshalb bin ich nicht fair? Weil ich unsportlich finde, wenn Athleten nur dann eine Disziplin fahren, wenn sie sich gute Chancen ausrechnen & wenn nicht, fahren sie eben nicht. Meine halt, genau das hat Hirscher getan. Der letzte Super G genau auf ihn zugeschnitten & gekürzt ist er gefahren, weil er Ambitionen auf Speed-Rennen habe. Gestern die Strecke auf Speedfahrer zugeschnitten, wagte er es dann aber nicht. A. P. auch ein Slalom- & R. S. Spezialist ist gefahren. Drum Chaupeau vor ihm.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Die Norweger zeigen ein Spektakel. Swiss Ski da schläft man beim Zuschauen fast ein. wie wäre es, wenn Janka und Co. gleich jetzt in die Feiertage fahren würden. Da könnten sie sich erholen und vielleicht schon die Sommerfreien planen, vermissen würde man sie auf der Welt-Cup tour jedenfalls nicht.
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Also ich würde die Schweizer sogar sehr vermissen! Und für Sie würde es ja auch langweilig werden, weil Sie dann nichts mehr zum "Stänkern" hätten. Also gilt nach wie vor:" Hopp Schwiiz!" Neuer Tag, neues Glück!"
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