Viel Arbeit und Zuversicht am Lauberhorn

In Wengen laufen die Vorbereitungen für die Lauberhorn-Rennen vom Wochenende auf Hochtouren. Bei den Verantwortlichen herrscht trotz schwieriger Bedingungen Zuversicht.

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In Wengen sind die Vorbereitungen in vollem Gang

2:37 min, vom 12.1.2016

Noch vor einer Woche herrschten am Lauberhorn sehr hohe Temperaturen. Wegen Schneemangels wurde in Erwägung gezogen, das Ziel der Abfahrt oberhalb des Ziel-S zu positionieren. Mittlerweile ist genug Schnee gefallen und produziert worden, dass das Rennen auf der traditionellen Strecke bis ins Ziel durchgeführt werden kann.

«  Wir machen alles, damit am Mittwoch trainiert werden kann. »

Bob Lehmann

Trotz dieser guten Wendung bleiben die Bedingungen für die Organisatoren schwierig. Die Wetterprognosen sagen weitere Schneefälle voraus. Auf die Verantwortlichen wartet also noch viel Arbeit. «Derzeit steht vor allem Schneeräumen auf dem Programm, damit wir die harte Unterlage hervorbringen», erklärt Bob Lehmann. Der Lauberhorn-Rennleiter strahlt Zuversicht aus: «Wir sind mit dem aktuellen Zustand zufrieden.»

Das Ziel ist es, am Mittwoch ein erstes Training durchführen zu können. «Am Donnerstag soll gutes Wetter sein, dann ist ein Training sicher möglich. Aber wir setzen alles daran, dass bereits am Mittwoch gefahren werden kann.»

«  Wir müssen mit dem Wetter mitspielen, gegen die Natur können wir nichts machen. »

Markus Waldner

FIS-Rennleiter Markus Waldner auf der Lauberhorn-Strecke. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Optimistisch FIS-Rennleiter Markus Waldner. SRF

Auch FIS-Rennleiter Markus Waldner zeigt sich optimistisch: «Es sieht gut aus. Wir wollen jetzt vor allem mal ein gutes Training über die Bühne bringen, bestenfalls am Mittwoch und am Donnerstag. Dann schauen wir weiter.» Wichtig sei, dass man immer flexibel bleibe. «Wir müssen mit dem Wetter mitspielen, gegen die Natur können wir nichts machen.»

Drei Reservestarts möglich

Für den Notfall haben die Organisatoren verschiedene Pläne zur Hand. So wären je nach Bedingungen an drei Stellen Reservestarts möglich (oberhalb und unterhalb des Hundschopfs und beim Canadian Corner). «Die Chancen , dass von ganz oben gefahren werden kann, sind gut. Aber auch bei einem Start von weiter unten wäre es immer noch die längste Abfahrt der Welt», so Lehmann.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Oberländer Ski-Tage