Zwischen Himmel und Hölle in Val d'Isère

Der alpine Weltcup-Skiort Val d'Isère hat eine lange Tradition und deshalb schon zahlreiche Geschichten geschrieben. SRF-Radiomann Berni Schär erzählt sie uns.

Val d'Isère liegt in den Savoyer Alpen auf 1800 Metern über Meer. Die oftmals kühlen Temperaturen sind hilfreich für die Pistenpräparation mit Kunstschnee. Auch wegen der idealen Infrastruktur ist der Weltcup-Tross seit Jahrzehnten regelmässig zu Gast.

Die Piste «Oreiller-Killy», die ab Freitag von den Männern zum Speed-Auftakt wiederum befahren wird, gilt als verhältnismässig leicht. Sie verzeiht jedoch keine Fahrfehler.

In unserem Audio-Beitrag erinnert sich der langjährige SRF-Radiomann Berni Schär an einige Episoden. Es sind Geschichten zwischen Extremen.

  • Schweizer Sternstunden: Bei der Super-G-Premiere 1982 belegen die Schweizer geschlossen die Ränge 1 bis 5. Die goldenen Zeiten akzentuieren sich zwischen 1983 und 1988, als 5 von 6 Abfahrtssiege in die Schweiz gehen. Wer waren die damaligen Helden? Die Auflösung gibt's im Audio.
  • Der Tiefpunkt: Silvano Beltrametti ist seit einem verhängnisvollen Sturz am 8. Dezember 2001 querschnittsgelähmt.
  • Das grosse Glück im Unglück: Roland Collombin stürzte schon 1974 schwer. Ein Jahr später hatte er sich zurückgekämpft, kam an der exakt gleichen Stelle aber erneut zu Fall. Das Ende seiner Sportkarriere war nicht mehr abzuwenden, immerhin erholte sich der Walliser vollständig.
  • Der Sensationssieger: Mit der Startnummer 61 raste der damals 20-jährige Österreicher Josef «Pepi» Strobl zum Sieg. Vielleicht animiert sein Beispiel einen jungen Schweizer Fahrer – die Zeit dafür wäre reif. Denn seit 1991 wartet Swiss-Ski auf einen Podestplatz in Val d'Isère.

Die Bilder zu den Geschichten

Sendebezug: Radio SRF 1, «Morgengespräch», 01.12.2016 06:20 Uhr