Zum Inhalt springen
Inhalt

2. Halbfinal in London Führt Vajda den «Djoker» erneut zum Triumph?

Novak Djokovic trifft in seinem Halbfinal bei den ATP Finals auf Kevin Anderson. An seiner Seite: Erfolgscoach Marian Vajda.

Novak Djokovic und Marian Vajda
Legende: Novak Djokovic und Marian Vajda Imago/Archiv

Siebenmal in Folge hat Novak Djokovic den Südafrikaner Kevin Anderson geschlagen, zuletzt beim ATP-1000-Turnier in Schanghai. Kein Wunder, steigt der Serbe als Favorit in den Halbfinal beim Saison-Endturnier in London vom Samstagabend (21:00 Uhr live auf SRF zwei).

Starke Bilanz unter Vajda

Doch ohne Marian Vajda hätte sich Djokovic vielleicht gar nicht für das Turnier der 8 besten Spieler des Jahres qualifiziert. Seit der Slowake im April wieder mit dem Serben zusammenarbeitet, eilt Djokovic von Erfolg zu Erfolg.

43:5 Siege, Titel in Wimbledon, an den US Open sowie in Cincinnati und Schanghai, die Rückeroberung der Nummer 1 lautet die eindrückliche Bilanz des Gespanns. Vajda wurde folgerichtig zum Trainer des Jahres gewählt.

Er habe bei seiner Rückkehr gar nicht viel geändert, meint Vajda im SRF-Interview. Er habe lediglich seine Persönlichkeit eingebracht und Djokovic geholfen, zu seiner Trainingsroutine zurückzufinden. Ausserdem habe er den Staff erweitert und wieder einen Fitnesscoach engagiert.

Legende: Video Vajda: «Die Chemie stimmt» abspielen. Laufzeit 02:33 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.11.2018.

«Fast ein Wunder»

Vajda lobte das Team, das Djokovic durch seine von Verletzungen geprägten schwierigen Monate gebracht habe und sagt: «Ich bin einfach zum richtigen Zeitpunkt zurückgekehrt.» Dass sein Schützling in so kurzer Zeit ein derart überzeugendes Comeback hinlegte, sei «fast ein Wunder».

Kann Djokovic bezüglich Grand-Slam-Titeln (bislang 14) Rafael Nadal (17) oder gar Roger Federer (20) einholen? Vajda ist überzeugt: «Wenn er mehrere Jahre verletzungsfrei bleibt, ist er nahe dran. Er ist hungrig.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.11.2018, 21:00 Uhr

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von tom martini (tomline)
    Djokovic hat mit Vajda und den meisten vom Team über 10 Jahre zusammengearbeitet, diese Leute haben den jungen Djoko schon trainiert, und ihn bis zur klaren Nr. 1 gebracht, und dann entlässt er alle. Sorry, wenn ich in einem Unternehmen 10 Jahre alles gebe und extrem erfolgreich bin, und dann auf die Strasse gestellt werde, dann darf ich das schon noch kritisieren. Dass es die falsche Entscheidung war, hat man ja 1 Jahr danach gesehen, und siehe da, der Erfolg war sofort zurück.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von tom martini (tomline)
    Zuerst tauscht der arrogante Typ das ganze Team aus, weil sie ihm nicht mehr genug waren. Er fühlte sich zu höherem Berufen, als mit seinem Erfolgsteam weiterzuarbeiten. Alle ausgetauscht und dann mit Guru und Supernamen gearbeitet. Komischerweise ist der Erfolg ausgeblieben, und dann bittet man halt die alte Garde wieder, obwohl vorher zum Teufel gejagt. Schade, ist Vajda zurückgekehrt, nachdem man ihn so behandelt hat. Aber Geld ist eben am wichtigsten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Marianne Känzig (Marianne Känzig)
      1. Ist Novak Djokovic nicht arrogant. Im Gegenteil. 2. Frage ich mich, ob Sie den Mann oder seinen Coach persönlich kenne, um solch ein Urteil abgeben zu können. 3. Für mich ist Nole ein sehr intelligenter, feinfühliger und nachdenklicher Mensch. Ihre Vorwürfe entbehren jeglicher Grundlage.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von tom martini (tomline)
      Marianne Känzig, das Team rund um Djokovic hatte genauso Anteil an seinem Erfolg, und wurde nachdem er die Nr. 1 verlor und seine Motivation verlor einfach komplett ausgewechselt. Wäre ich Vajda gewesen , ich hätte ihm nicht mehr zurückgeholfen auf den Thron, weil es seine engsten Kollegen(Freunde) soweit Djokovic das Wort kennt, einfach gekündigt und auf die Strasse gesetzt hat. Dann ist der Erfolg ausgeblieben, und dann kommt man gerne wieder zurück, ich kann nur sagen mega mies.........
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Will sturzenegger (afängerli)
      Woher kommen Ihre so queren Aussagen? Djiokovic ist nicht arrogant - im Gegenteil. Sie kommen mit Ihrem Kommentar völlig daneben rüber.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Marianne Känzig (Marianne Känzig)
      Tom Martini, Sie haben jetzt das Interview im Artikel aber schon angeschaut, oder? Der Coach ist zufrieden.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen