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200 Dollar pro Kyrgios-Ass Tennisspieler und Organisatoren lancieren Spendenaktionen

Für die Opfer der verheerenden Buschbrände in Australien wollen Nick Kyrgios und seine Landsleute Geld sammeln.

Nick Kyrgios.
Legende: Inspirierte auch seine Berufskollegen Nick Kyrgios. imago images

Auf Twitter hat Nick Kyrgios am Berchtoldstag bekannt gegeben, dass er während des australischen Sommers für jedes geschlagene Ass 200 Dollar spenden wird. Der 24-Jährige zeigte sich von den Waldbränden in seiner Heimat tief betroffen.

Gleichzeitig inspirierte er mit seiner Aktion auch seine Landsmänner, die sich der Spendenaktion ebenfalls anschlossen. John Millman beteiligt sich mit 100 Dollar pro Ass an der Aktion. Alex De Minaur erhöhte den Betrag auf 250 Dollar, «weil er nicht so viele Asse schlagen werde wie Kyrgios», schrieb der 20-Jährige.

Auch am ATP Cup wird gesammelt

Auch bei den Organisatoren im Tennis-Zirkus ist die Anteilnahme für die Opfer der Waldbrände gross. Craig Tiley, der Vorstandsvorsitzende von Tennis Australia, hat eine Spendenaktion angekündigt. Im Rahmen des am Freitag beginnenden ATP Cups und den Australian Open (ab 20. Januar) wolle man Geld sammeln, teilte der Turnierdirektor des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres via Twitter mit.

Laut Website des ATP Cups haben weitere ATP-Spieler private Spenden angekündigt.

Video
Kyrgios: «Es ist sehr hart für mich» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 04.01.2020.
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15 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Meier  (M.Meier)
    Finde es immer witzig, Millionäre zum Spenden aufrufen. Die Stars könnten ja ihre Gage oder dann das Preisgeld der Australian Open spenden. Der Sieger wird ca. 4 Million CHF erhalten. Und dann werden pro Ass ein paar lächerliche Dollars gespendet?
    Reine PR Aktion.
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    1. Antwort von Bruno Polli  (Pittbull)
      Also ganz soviel gibt es nicht für den Sieger. Es sind 4Mio AUD ca CHF 2.7 Mio. Dann gehen noch Steuern weg. Aber ich bin auch der Meinung dass es schon etwas viel ist.
      Betr. Spenden immer noch besser als wenn gar niemand etwas macht.
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    2. Antwort von Vera Kehrli  (Vera Kehrli)
      Federer macht sogar noch Werbung für Autos mit Verbrennungsmotoren.
      Das ist wie wenn man imJahr 2000 für Zigaretten oder Aspest geworben hätte. Ziemlich dumm.
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  • Kommentar von Michael Baiutti  (Michael B.)
    Ja da hört man dass es bei den Australian Open ein neues Rekordpreisgeld gibt. Man könnte dieses Geld auch spenden. Ich bin ein totaler Tennisfan aber in letzter Zeit macht es mich nachdenklich, Stan fliegt nach Saudi Arabien und hinterfragt anscheinend die Menschenrechtssituation im Land nicht. Roger macht eine Südamerikatournee und fliegt von Land zu Land obwohl gerade in Südamerika auch vieles nicht Rund läuft. Die Tennisspieler werden immer mehr zu Marionetten der Werbung und Staaten :-(
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    1. Antwort von Juha Stump  (Juha Stump)
      Wie ich es unten geschrieben habe, können wir von solchen, die ausser Tennis nichts anderes gelernt haben, auch kein Verständnis für höhere Zusammenhänge erwarten. Das ist denen im wahrsten Sinn des Wortes zu hoch. Die einzige Ausnahme unter den Weltbesten ist bis zu einem gewissen Grad Novak Djokovic, der immer wieder gezeigt hat, dass sein Blick noch etwas weiter reicht als bei den meisten anderen "Cracks" des Tennis.
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    2. Antwort von Michael Baiutti  (Michael B.)
      so kann man das schon auch nicht sagen. Roger hat ja auch noch seine Federer Foundation, aber das streben nach immer höheren Preisgeldern im Tennis Fussball etc ist einfach nicht mehr normal vor allem wenn man dann noch für Saudi Arabien Werbung macht.
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    3. Antwort von Vera Kehrli  (Vera Kehrli)
      Alle Autofahrer unterstützen mit Ihrer Fahrerei Saudi Arabien. Da ist es vielleicht etwas viel verlangt dass ausgerechnet Tennisspieler mehr machen sollten.
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  • Kommentar von Reto Meier  (auchwassagen)
    Wenn er so betroffen ist..wie wärs wenn er einfach einen bestimmten Betrag spenden würde, ohne dass wir das überhaupt erfahren, statt diese Katastrophe zu nutzen um sich selber medial in Szene zu setzen?
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