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Zusammenfassung Djokovic – Ruud
Aus Sport-Clip vom 21.11.2022.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 12 Sekunden.
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6. Titel an den ATP Finals Djokovic bezwingt auch Ruud und egalisiert Federers Rekord

  • Novak Djokovic (ATP 8) schlägt Casper Ruud (ATP 4) in Turin mit 7:5, 6:3 und krönt sich zum Champion der ATP Finals.
  • Der Serbe hat das Spiel jederzeit unter Kontrolle und schlägt in den entscheidenden Momenten eiskalt zu.
  • Dank seinem 6. Triumph am Jahresend-Turnier zieht Djokovic mit Rekordhalter Roger Federer gleich.

Novak Djokovic mag aus diversen Gründen nur als Weltnummer 8 in die ATP Finals gestartet sein. Die Zahl auf dem Papier täuscht aber über die wahren Kräfteverhältnisse hinweg, das hat das Jahresend-Turnier in Turin deutlich gemacht. Der 35-Jährige legte auch im Final gegen Casper Ruud eine Dominanz an den Tag wie zu seinen besten Zeiten und liess dem Norweger nicht wirklich eine Chance.

«Big Points» fast ausnahmslos an den «Djoker»

Der Start in den Final war noch ausgeglichen erfolgt. Djokovic legte jeweils vor, Ruud zog nach. So liess die erste Breakchance bis ins 8. Game auf sich warten. Ruud vermochte den Servicedurchbruch mit einem Aufschlagswinner vorerst zu verhindern. Beim Versuch, das Tiebreak zu erzwingen, wurde der Druck von Djokovic für den zweifachen Grand-Slam-Finalisten von 2022 aber doch zu gross. Der Serbe zwang Ruud nach einem kräfteraubenden Ballwechsel zum Fehler und sicherte sich damit nicht nur das erste Break, sondern auch gleich den 1. Satz.

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Die Live-Highlights bei Djokovic - Ruud
Aus Sport-Clip vom 20.11.2022.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 46 Sekunden.

Der gewonnene Startsatz liess Djokovic in der Folge noch befreiter aufspielen. Der 21-fache Major-Champion leistete sich kaum noch Fehler und liess seinen Gegner viel laufen. Ruud fand zu selten einen Weg, um sich aus der Bredouille zu befreien. Und so musste der Norweger im 2. Umgang beim Stand von 1:2 ein zweites Mal seinen Service abgeben. Selber konnte sich Ruud keinen einzigen Breakball erarbeiten. Nach 1:32 Stunden jubelte Djokovic über seinen ersten Titel an den ATP Finals seit 2015.

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Djokovic trifft die Linie
Aus Sport-Clip vom 20.11.2022.
abspielen. Laufzeit 42 Sekunden.

Gleichauf mit Federer

Djokovics erster Triumph in Turin hat zur Folge, dass Roger Federer nicht mehr alleiniger Rekordsieger des Jahresend-Turniers ist. Wie der im Herbst zurückgetretene «Maestro» steht nun auch der «Djoker» bei 6 Titeln an den ATP Finals.

Neben dem Rekord-Preisgeld von 4,7 Millionen US-Dollar darf sich Djokovic auch über ein Upgrade im ATP-Ranking freuen. Ab Montag wird der Serbe als Weltnummer 5 gelistet sein. Und im kommenden Jahr strebt Djokovic die möglichst baldige Rückkehr auf den Tennis-Thron an. Da er in der zu Ende gehenden Saison nur bei einem der 4 Grand-Slam-Turniere Punkte holen konnte, sehen seine Aussichten im Hinblick auf 2023 rosig aus.

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Hier nimmt Djokovic in Turin die Trophäe entgegen
Aus Sport-Clip vom 20.11.2022.
abspielen. Laufzeit 9 Minuten 27 Sekunden.

SRF info, sportlive, 20.11.2022, 19:05 Uhr;

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Pirmin Meier  (historiker)
    Djokovic ist der einzige Spieler, dem man von Technik, Kondition und notabene Erfahrung inklusive Kampfgeist und Siegeshunger sowie vor allem dank einzigartiger Physis den ersten echten Grand Slam nach dem denkmalfähigen Australier vor bald 60 Jahren zutrauen kann. Dann wären freilich auch die Debatten um den GOAT beendet. Für die Schweiz bleibt es wohl für den Rest des Jahrhunderts ein Bürger von Berneck/Rheintal, dessen Vorfahren zur Zeit des Schwabenkriegs in die Schweiz eingewandert sind.
    1. Antwort von Pirmin Meier  (historiker)
      PS. Der denkmalfähige zweimalige Sieger des echten Grand Slam, alle vier Turniere im gleichen Jahr, ist natürlich Rod Laver, noch heute im Kreis der absoluten Tennis-Weltstars der Vater aller Grossen schlechthin. Der Bürger von Berneck, von wo alle Träger des Namens Federer in der Schweiz ursprünglich herkommen, darf als bekannt vorausgesetzt werden. Meist "Baselbieter" genannt; so wie Martina Hingis lange "die Trübbacherin" war, womit wir wieder im St. Galler Rheintal angelangt wären.
  • Kommentar von Thomas Maier  (Das Merkel dir)
    Ich finde Ruid idt in den Grossen Spielen überfordert.
    Sorry aber der ist noch nicht so weit um ein GS oder ein 1000er Turnier zu gewinnen.
    Für mich ist er daher auch zuweit vorne Klassiert
  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Chapeau... Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.